Bodenrichtwert Hilders, Marktgemeinde
Der Median-Bodenrichtwert in Hilders, Marktgemeinde liegt bei 68 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2024 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 100 €/m². Das sind 32,5 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Fulda von 100 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −32,5 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Fulda, 100 €/m²
- Rang im Landkreis Fulda
- 18 von 23
- Gemeinden im Landkreis Fulda mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,5–85 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hilders, Marktgemeinde?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Hilders, Marktgemeinde 66 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Hilders, Marktgemeinde beginnen bei 0,5 €/m² und reichen bis 85 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 66 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 68 €/m² (8 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 48 bis 70 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Hilders, Marktgemeinde im Landkreis Fulda?
Hilders, Marktgemeinde belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Landkreises Fulda Rang 18 von 23.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Fulda, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (66 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Hilders, Marktgemeinde
- 1,4 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Fulda
- 28 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −95 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 18 von 23
- Gemeinden im Landkreis Fulda mit Bodenrichtwert-Median
- Hilders, Marktgemeinde
- 68 €/m²
- Median · Wohnbauland · 8 Richtwertzonen
- Fulda
- 100 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −32,5 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 16 von 23
- Gemeinden im Landkreis Fulda mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 um rund 16,7 % gestiegen.
Der Gesamtmedian wird hier stark von Acker-, Grünland- und Forstflächen geprägt; für Wohnbaugrundstücke ist die gestrichelte Linie „Median Wohnbauland“ maßgeblich.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Fulda sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Fulda mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| FuldaFulda | 140 €/m² | 276 | 01.01.2024 |
| PetersbergFulda | 75 €/m² | 86 | 01.01.2024 |
| Bad SalzschlirfFulda | 58 €/m² | 14 | 01.01.2024 |
| KünzellFulda | 55 €/m² | 89 | 01.01.2024 |
| FliedenFulda | 44 €/m² | 60 | 01.01.2024 |
| NeuhofFulda | 40 €/m² | 59 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (66 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,5 €/m²
- 25 %-Quantil
- 1 €/m²
- Median
- 1,4 €/m²
- 75 %-Quantil
- 35 €/m²
- Maximum
- 85 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Hilders, Marktgemeinde gemeinsam.
Median
Drei Nutzungsarten tragen hier genau 12 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hilders, Marktgemeinde?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 320 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Hilders, Marktgemeinde sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 66 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Hilders, Marktgemeinde
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hilders, Marktgemeinde?
Grundradar berechnet aus 8 Richtwertzonen in Hilders, Marktgemeinde einen Median-Bodenrichtwert von 68 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Hilders, Marktgemeinde?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Hilders, Marktgemeinde stützt sich auf eine Zonenzahl von 66.
Welche Nutzungsart ist in Hilders, Marktgemeinde am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Hilders, Marktgemeinde Richtwertzonen der Nutzungsart Mischnutzung. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Hilders, Marktgemeinde einzuordnen?
Hilders, Marktgemeinde und der Landkreis Fulda unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 1,4 €/m² gegenüber 28 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Hilders, Marktgemeinde belastbar sagen?
Bei 66 Richtwertzonen in Hilders, Marktgemeinde ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.