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grundradar
Stichtag 01.01.2024

Bodenrichtwert Tann (Rhön)

Der Median für Bauland in Mischnutzung in Tann (Rhön) beträgt 22 €/m² aus 20 Richtwertzonen zum Stichtag 01.01.2024. Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Landkreis
−21,4 %
Median alle Nutzungsarten im Landkreis Fulda, 28 €/m²
Rang im Landkreis Fulda
10 von 23
Gemeinden im Landkreis Fulda mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,5–48 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
Nachbargemeinde
+1.471,4 %
Gegenüber Hilders, Marktgemeinde, 1,4 €/m²
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Tann (Rhön)?

Bauland in Mischnutzung fasst die Zonen zusammen, die in dieser Auswertung als Mischnutzung geführt werden: Lagen, in denen Wohnen und nicht wesentlich störendes Gewerbe nebeneinanderliegen. Das entspricht den gemischten Bauflächen nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 BauNVO; je nach Bebauungsplan sind das Dorf-, Misch- und Kerngebiete sowie urbane Gebiete (§§ 5 bis 7 BauNVO). Der ausgewiesene Wert bezieht sich auf diese Kategorie, nicht auf alle Nutzungsarten.

Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Tann (Rhön) bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 22 und 40 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für Bauland in Mischnutzung ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 20 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 45 €/m² (4 Richtwertzonen). Der Median über alle Nutzungsarten (61 Richtwertzonen) liegt bei 22 €/m².

Wo steht Tann (Rhön) im Landkreis Fulda?

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Fulda, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Tann (Rhön) und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Landkreis Fulda 28
  1. Schleid25
  2. Tann (Rhön)22
  3. Geisa21
  4. Kaltennordheim13
  5. Empfertshausen11
  6. Hofbieber1,9
  7. Hilders, Marktgemeinde1,4
Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Vom Stichtag 2020 (16 €/m²) bis 2024 (22 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Tann (Rhön) gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.

Median-Bodenrichtwert in Tann (Rhön) je Stichtagsjahr
14161820222020202220242020: 16 €/m²2022: 20 €/m²2024: 22 €/m²1622

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Landkreis Fulda sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Fulda mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Landkreis Fulda, Median über alle Nutzungsarten
FuldaFulda140 €/m²27601.01.2024
PetersbergFulda75 €/m²8601.01.2024
Bad SalzschlirfFulda58 €/m²1401.01.2024
KünzellFulda55 €/m²8901.01.2024
FliedenFulda44 €/m²6001.01.2024
NeuhofFulda40 €/m²5901.01.2024

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf Bauland in Mischnutzung (20 Richtwertzonen).

Minimum
22 €/m²
25 %-Quantil
22 €/m²
Median
22 €/m²
75 %-Quantil
27 €/m²
Maximum
40 €/m²

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Mehrere Nutzungsarten sind in Tann (Rhön) nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.

Median

Mischnutzung20 Zonen · 32,8 %22 €/m²
Acker10 Zonen · 16,4 %1,3 €/m²
Grünland10 Zonen · 16,4 %1,2 €/m²
Wald10 Zonen · 16,4 %0,5 €/m²
Gewerbe6 Zonen · 9,8 %22 €/m²
Weitere Nutzungsarten5 Zonen · 8,2 %mehrere Mediane

Drei Nutzungsarten tragen hier genau 10 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Tann (Rhön)?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

HE Flächen-Faktor

Hebesatz B
320 %

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Der Stichtag in Tann (Rhön) ist 01.01.2024; die Werte folgen der Veröffentlichung von Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.

Quelle
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Stichtag
01.01.2024
Umfang der Auswertung
61 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Mischnutzung
Rechtsgrundlage
Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Tann (Rhön)

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Tann (Rhön)?

Grundradar berechnet aus 20 Richtwertzonen in Tann (Rhön) einen Median-Bodenrichtwert von 22 €/m² für Bauland in Mischnutzung. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Tann (Rhön)?

Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Tann (Rhön) beträgt 61. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 22 €/m², Stichtag 01.01.2024.

Welche Nutzungsart ist in Tann (Rhön) am häufigsten vertreten?

Am häufigsten sind in Tann (Rhön) Richtwertzonen der Nutzungsart Mischnutzung. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Tann (Rhön) einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Tann (Rhön) liegt bei 22 €/m², der Median des Landkreises Fulda bei 28 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Tann (Rhön) belastbar sagen?

Mit 61 Richtwertzonen in Tann (Rhön) bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.

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