Notar in Düsseldorf finden – 20 Einträge, Grundstückskauf
Notare beurkunden Verträge über Grundstücke und begleiten einen Kauf bis zur Eintragung im Grundbuch. Für Düsseldorf stehen 20 Notarkanzleien in der Liste, alle mit Büro in der Stadt.
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Eingetragene Anbieter
20 Einträge nach dem Stand vom 13. September 2026.
Die alphabetische Ordnung sagt nichts über die Qualität der Arbeit, und für die Aufnahme zahlt niemand.
Ab welchem Schritt braucht ein Grundstückskauf in Düsseldorf den Notar?
Beim Abschluss des Vertrags, denn wer sich verpflichtet, ein Grundstück zu übertragen oder zu erwerben, braucht dafür grundsätzlich nach § 311b Abs. 1 BGB eine notarielle Beurkundung. Das gilt für Verkäufer und Käufer gleichermaßen und nicht nur für den Kauf, sondern zum Beispiel auch für einen Tausch. Eine Zusage per Handschlag oder E-Mail bindet vorher in der Regel keine Seite.
Alle Anbieter auf der Liste sitzen in der Stadt selbst.
Wie kann ich die Angaben einer Notarkanzlei aus Düsseldorf überprüfen?
Über das Notarverzeichnis der Bundesnotarkammer, in dem Sie auf notar.de suchen können. Stimmen Name und Ort mit dem Eintrag hier überein, gehört er zu einem bestellten Notar. Grundradar gleicht die Liste selbst nicht mit dem Verzeichnis ab.
Wie hoch sind die Notarkosten für einen Grundstückskauf?
Im bundesweiten Ratgeberbeispiel (Stand 17.09.2026) kostet der Notar bei 300.000 € Kaufpreis 2.266,95 € einschließlich Umsatzsteuer, gerechnet mit drei vollen Gebühren nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Für Vormerkung und Eigentümereintragung fallen zusätzlich 952,50 € beim Grundbuchamt an, während Auslagen und eine Grundschuld nicht eingerechnet sind. Die konkrete Rechnung hängt vom Geschäftswert, also dem Wert für die Gebührenberechnung, und den tatsächlich anfallenden Tätigkeiten ab.
Welche Grundstücksdaten gibt es für Düsseldorf?
Beim Grundstückskauf fallen hier 6,5 % Grunderwerbsteuer an; den Satz bestimmt das Land Nordrhein-Westfalen.
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt vor Ort 374 %; die Steuer ist der Grundsteuermessbetrag mal 3,74.
Wohnbauland hat hier im Median einen Bodenrichtwert von rund 1.030 €/m², von Grundradar über alle Richtwertzonen berechnet; maßgeblich ist die Zone des Grundstücks.
Im Median der verglichenen Richtwertzonen sind die Bodenrichtwerte in Düsseldorf von 2016 bis 2026 nach Abzug der Inflation um 31,7 % gestiegen.
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Fragen und Antworten
Steht jeder Notar aus Düsseldorf in dieser Liste?
Nicht unbedingt. Aufgenommen ist eine Kanzlei nur, wenn ihre Website erfasst wurde und ein Büro in Düsseldorf nennt. Wer als Notar bestellt ist, zeigt das Notarverzeichnis der Bundesnotarkammer.
Wer wählt beim Grundstückskauf in Düsseldorf den Notar aus?
Käufer und Verkäufer vereinbaren selbst, welchen Notar sie beauftragen. Er muss nicht in Düsseldorf sitzen: § 311b BGB verlangt die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags, bindet sie aber nicht an den Ort des Grundstücks.
Prüft der Notar, ob der Kaufpreis für ein Grundstück in Düsseldorf angemessen ist?
Nein, er sorgt für einen rechtlich wirksamen Vertrag. Ob das Grundstück den Kaufpreis wert ist und ob es bebaut werden darf, klärt der Käufer selbst. Einen ersten Anhaltspunkt für den Bodenwert geben die Bodenrichtwerte der Zonen in Düsseldorf.
Wie lange dauert es vom Notartermin bis zur Eintragung im Grundbuch?
Eine feste Frist gibt es nicht, weil Notar, Finanzamt und Grundbuchamt nacheinander arbeiten. Eingetragen wird der Käufer in der Regel erst, wenn das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt hat, beim gewöhnlichen Kauf also nach Zahlung der Grunderwerbsteuer (§ 22 GrEStG). Wer den Steuerbescheid sofort begleicht, verkürzt also die Wartezeit.
Was sollte ich zum Notartermin in Düsseldorf mitbringen?
Einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis, etwa Personalausweis oder Reisepass, und den Entwurf des Kaufvertrags mit Ihren Fragen dazu. Welche Nachweise darüber hinaus nötig sind, etwa eine Vollmacht, hängt vom Vertrag ab.
Wie lässt sich ein Eintrag korrigieren oder entfernen?
Über das Formular, das bei jedem Eintrag verlinkt ist und kein Konto verlangt. Dort lassen sich Fehler melden, die Entfernung beantragen oder der Veröffentlichung widersprechen.
Sind die Notargebühren frei verhandelbar?
Grundsätzlich nein, denn § 125 Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) erklärt Vereinbarungen über die Kostenhöhe für unwirksam. Eine Rechnung kann vom Beispiel abweichen, wenn andere Tätigkeiten anfallen oder gesetzliche Begrenzungen greifen. Diese Abweichung folgt also aus der gesetzlichen Berechnung.
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Woher die Angaben stammen
Welcher Gruppe ein Büro angehört, ergibt sich aus seiner Internetseite. Nicht jedes ist erfasst, und keine Aufnahme beruht auf einer Vereinbarung mit Grundradar.
So entsteht das VerzeichnisEinen Eintrag ändern oder entfernen