Bodenrichtwert Dinslaken
Bodenrichtwerte in Dinslaken bewegen sich mit einem Median von 250 €/m² für Wohnbauland auf Kreisniveau (Stichtag 01.01.2026). Damit liegt die Gemeinde auf dem Median für Wohnbauland im Kreis Wesel von 250 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- 0 %
- Median Wohnbauland im Kreis Wesel, 250 €/m²
- Rang im Kreis Wesel
- 2 von 13
- Gemeinden im Kreis Wesel mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1,2–1.100 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Dinslaken?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Dinslaken 305 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Dinslaken beginnen bei 1,2 €/m² und reichen bis 1.100 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 305 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 250 €/m² (151 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 220 bis 275 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Dinslaken im Kreis Wesel?
Dinslaken belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Wesel Rang 2 von 13.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Wesel, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (305 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Dinslaken
- 215 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Wesel
- 170 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +26,5 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 2 von 13
- Gemeinden im Kreis Wesel mit Bodenrichtwert-Median
- Dinslaken
- 250 €/m²
- Median · Wohnbauland · 151 Richtwertzonen
- Wesel
- 250 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- 0 %
- auf Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 3 von 13
- Gemeinden im Kreis Wesel mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene zeigt sich zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 keine klare Trendrichtung; der Median bewegt sich nur geringfügig.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Wesel sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Wesel mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| MoersWesel | 320 €/m² | 395 | 01.01.2026 |
| Neukirchen-VluynWesel | 205 €/m² | 69 | 01.01.2026 |
| Kamp-LintfortWesel | 160 €/m² | 61 | 01.01.2026 |
| Voerde (Niederrhein)Wesel | 150 €/m² | 65 | 01.01.2026 |
| AlpenWesel | 115 €/m² | 51 | 01.01.2026 |
| XantenWesel | 103 €/m² | 62 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (305 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
17
110
215
265
306
Werte in €/m².
- unter 150 €38,4 %117
- 150–350 €56,4 %172
- 350–700 €4,6 %14
- 700–1.200 €0,7 %2
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Dinslaken gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Dinslaken?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 648 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 251 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Dinslaken sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 305 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Dinslaken
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Dinslaken?
Grundradar berechnet aus 151 Richtwertzonen in Dinslaken einen Median-Bodenrichtwert von 250 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Dinslaken?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Dinslaken beträgt 305. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Dinslaken am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Dinslaken Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Dinslaken einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Kreis Wesel (170 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Dinslaken bei 215 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Dinslaken belastbar sagen?
Bei 305 Richtwertzonen in Dinslaken ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.