Bodenrichtwert Anröchte
Der Median-Bodenrichtwert in Anröchte liegt bei 68 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 130 €/m². Das sind 48,1 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Soest von 130 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −48,1 %
- Median Wohnbauland im Kreis Soest, 130 €/m²
- Rang im Kreis Soest
- 13 von 14
- Gemeinden im Kreis Soest mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 2,6–140 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Anröchte?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Anröchte 47 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Anröchte beginnen bei 2,6 €/m² und reichen bis 140 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 47 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 68 €/m² (22 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 55 bis 80 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Anröchte im Kreis Soest?
Die Einordnung in Anröchte im Kreis Soest: Rang 13 von 14 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Soest, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (47 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Anröchte
- 55 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Soest
- 90 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −38,9 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 13 von 14
- Gemeinden im Kreis Soest mit Bodenrichtwert-Median
- Anröchte
- 68 €/m²
- Median · Wohnbauland · 22 Richtwertzonen
- Soest
- 130 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −48,1 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 12 von 14
- Gemeinden im Kreis Soest mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 37,5 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Soest sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Soest mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| LippstadtSoest | 155 €/m² | 200 | 01.01.2026 |
| SoestSoest | 150 €/m² | 194 | 01.01.2026 |
| WerlSoest | 130 €/m² | 115 | 01.01.2026 |
| MöhneseeSoest | 110 €/m² | 72 | 01.01.2026 |
| GesekeSoest | 105 €/m² | 78 | 01.01.2026 |
| Bad SassendorfSoest | 100 €/m² | 69 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (47 Richtwertzonen).
- Minimum
- 2,6 €/m²
- 25 %-Quantil
- 43 €/m²
- Median
- 55 €/m²
- 75 %-Quantil
- 70 €/m²
- Maximum
- 140 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Grünland. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Anröchte gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Anröchte?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 520 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 54 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Anröchte sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 47 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Anröchte
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Anröchte?
Grundradar berechnet aus 22 Richtwertzonen in Anröchte einen Median-Bodenrichtwert von 68 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Anröchte?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Anröchte beträgt 47. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 55 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Anröchte am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Anröchte ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Anröchte einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Kreis Soest (90 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Anröchte bei 55 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Anröchte belastbar sagen?
Mit 47 Richtwertzonen in Anröchte bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.