Bodenrichtwert Mettmann
Bodenrichtwerte in Mettmann bewegen sich mit einem Median von 520 €/m² für Wohnbauland auf Kreisniveau (Stichtag 01.01.2026). Das sind 6,1 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Mettmann von 490 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +6,1 %
- Median Wohnbauland im Kreis Mettmann, 490 €/m²
- Rang im Kreis Mettmann
- 6 von 10
- Gemeinden im Kreis Mettmann mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–650 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Mettmann?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Mettmann 102 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Mettmann liegt bei 0,8 €/m², der höchste bei 650 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 102 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 520 €/m² (71 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 505 bis 540 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Mettmann im Kreis Mettmann?
Mettmann belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Mettmann Rang 6 von 10.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Mettmann, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (102 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Mettmann
- 510 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Mettmann
- 400 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +27,5 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 6 von 10
- Gemeinden im Kreis Mettmann mit Bodenrichtwert-Median
- Mettmann
- 520 €/m²
- Median · Wohnbauland · 71 Richtwertzonen
- Mettmann
- 490 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +6,1 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 6 von 10
- Gemeinden im Kreis Mettmann mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 96,2 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Mettmann sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Mettmann mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| RatingenMettmann | 695 €/m² | 148 | 01.01.2026 |
| Langenfeld (Rheinland)Mettmann | 610 €/m² | 146 | 01.01.2026 |
| HildenMettmann | 600 €/m² | 115 | 01.01.2026 |
| Monheim am RheinMettmann | 560 €/m² | 71 | 01.01.2026 |
| HaanMettmann | 520 €/m² | 85 | 01.01.2026 |
| Erkrath, Fundort des NeanderthalersMettmann | 480 €/m² | 97 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (102 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
91
470
510
530
570
Werte in €/m².
- unter 150 €13,7 %14
- 150–350 €1 %1
- 350–700 €85,3 %87
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mettmann ist eine wohnbaulich geprägte Gemeinde; 69,6 % der Richtwertzonen sind Wohnnutzung.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mettmann?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 932 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 751 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Mettmann sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 102 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Mettmann
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Mettmann?
Grundradar berechnet aus 71 Richtwertzonen in Mettmann einen Median-Bodenrichtwert von 520 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Mettmann?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Mettmann beträgt 102. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Mettmann am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Mettmann Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Mettmann einzuordnen?
Mettmann und der Kreis Mettmann unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 510 €/m² gegenüber 400 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Mettmann belastbar sagen?
Bei 102 Richtwertzonen in Mettmann ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.