Bodenrichtwert Alfstedt
Mit 37 €/m² über alle Nutzungsarten (Stichtag 01.01.2026) zählt Alfstedt zu den vergleichsweise günstigen Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme); der Abstand zum Kreismedian beträgt rund 38,3 %. Das sind 38,3 Prozent weniger als der Median über alle Nutzungsarten im Landkreis Rotenburg (Wümme) von 60 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −38,3 %
- Median alle Nutzungsarten im Landkreis Rotenburg (Wümme), 60 €/m²
- Rang im Landkreis Rotenburg (Wümme)
- 35 von 57
- Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme) mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 13–40 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
- Nachbargemeinde
- +94,7 %
- Gegenüber Ebersdorf, 19 €/m²
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Alfstedt?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Bodenrichtwert-Median in Alfstedt: 37 €/m². Zahl der ausgewerteten Richtwertzonen: 5. Perzentile und Extremwerte sind bei dieser Zonenzahl wenig belastbar.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 5 amtliche Zonen. Er ist nur eingeschränkt belastbar, weil die Zonenzahl gering ist; es handelt sich nicht um eine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 40 €/m² (2 Richtwertzonen). Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Alfstedt im Landkreis Rotenburg (Wümme)?
Im Kreisvergleich rangiert Alfstedt auf Platz 35 von 57 im Landkreis Rotenburg (Wümme). Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Rotenburg (Wümme), danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (5 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Alfstedt
- 37 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Rotenburg (Wümme)
- 60 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −38,3 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 35 von 57
- Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme) mit Bodenrichtwert-Median
- Alfstedt
- 40 €/m²
- Median · Wohnbauland · 2 Richtwertzonen
- Rotenburg (Wümme)
- 90 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −55,6 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 50 von 57
- Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme) mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Die Bodenrichtwerte in Alfstedt sind über mehrere Stichtage stabil.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme) sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme) mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Rotenburg (Wümme)Rotenburg (Wümme) | 150 €/m² | 151 | 01.01.2026 |
| ZevenRotenburg (Wümme) | 135 €/m² | 100 | 01.01.2026 |
| TisteRotenburg (Wümme) | 103 €/m² | 8 | 01.01.2026 |
| TarmstedtRotenburg (Wümme) | 95 €/m² | 18 | 01.01.2026 |
| BremervördeRotenburg (Wümme) | 88 €/m² | 147 | 01.01.2026 |
| LauenbrückRotenburg (Wümme) | 87 €/m² | 10 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (5 Richtwertzonen).
- Minimum
- 13 €/m²
- 25 %-Quantil
- 16 €/m²
- Median
- 37 €/m²
- 75 %-Quantil
- 40 €/m²
- Maximum
- 40 €/m²
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Alfstedt nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Alfstedt?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 196 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Alfstedt gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de, Lizenz Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 5 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- keine (2 Nutzungsarten mit je 2 Zonen)
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Alfstedt
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Alfstedt?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Alfstedt ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 37 €/m² über alle Nutzungsarten. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Alfstedt?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Alfstedt beträgt 5. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 37 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Alfstedt am häufigsten vertreten?
In Alfstedt überwiegt keine Nutzungsart: 2 Nutzungsarten kommen auf je 2 Zonen. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart seiner Richtwertzone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Alfstedt einzuordnen?
Alfstedt und der Landkreis Rotenburg (Wümme) unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 37 €/m² gegenüber 60 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Alfstedt belastbar sagen?
Mit 5 Richtwertzonen in Alfstedt bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.