Bodenrichtwert Gronau (Leine)
In Gronau (Leine) liegt der Bodenrichtwert mit 70 €/m² für Wohnbauland 41,7 % unter dem Median des Landkreises Hildesheim (120 €/m²). Stichtag: 01.01.2026. Das sind 41,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Hildesheim von 120 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −41,7 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Hildesheim, 120 €/m²
- Rang im Landkreis Hildesheim
- 13 von 20
- Gemeinden im Landkreis Hildesheim mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,55–200 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Gronau (Leine)?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Gronau (Leine) 56 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Gronau (Leine) bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,55 und 200 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 56 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 70 €/m² (15 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 55 bis 78 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Gronau (Leine) im Landkreis Hildesheim?
Im Kreisvergleich rangiert Gronau (Leine) auf Platz 13 von 20 im Landkreis Hildesheim. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Hildesheim, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (56 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Gronau (Leine)
- 55 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Hildesheim
- 75 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −26,7 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 13 von 20
- Gemeinden im Landkreis Hildesheim mit Bodenrichtwert-Median
- Gronau (Leine)
- 70 €/m²
- Median · Wohnbauland · 15 Richtwertzonen
- Hildesheim
- 120 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −41,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 15 von 20
- Gemeinden im Landkreis Hildesheim mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Gronau (Leine) verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 46 €/m² (2017) auf 55 €/m² (2026); kumuliert +19,6 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Hildesheim sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Hildesheim mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| HildesheimHildesheim | 260 €/m² | 178 | 01.01.2026 |
| SarstedtHildesheim | 175 €/m² | 43 | 01.01.2026 |
| GiesenHildesheim | 120 €/m² | 25 | 01.01.2026 |
| HarsumHildesheim | 120 €/m² | 39 | 01.01.2026 |
| AlgermissenHildesheim | 114 €/m² | 18 | 01.01.2026 |
| NordstemmenHildesheim | 98 €/m² | 36 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (56 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
17
27
55
76
130
Werte in €/m².
- unter 150 €92,9 %52
- 150–350 €7,1 %4
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Gronau (Leine) verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gronau (Leine)?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 356 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Gronau (Leine) gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de, Lizenz Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 56 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Gronau (Leine)
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Gronau (Leine)?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Gronau (Leine) ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 70 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Gronau (Leine)?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Gronau (Leine) stützt sich auf eine Zonenzahl von 56.
Welche Nutzungsart ist in Gronau (Leine) am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Gronau (Leine) stellt Mischnutzung die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Gronau (Leine) einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Hildesheim (75 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Gronau (Leine) bei 55 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Gronau (Leine) belastbar sagen?
Bei 56 Richtwertzonen in Gronau (Leine) ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.