Bodenrichtwert Apen
Mit einem Bodenrichtwert von 125 €/m² für Wohnbauland rangiert Apen unter dem Median im Landkreis Ammerland (Stichtag 01.01.2026). Das sind 21,9 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Ammerland von 160 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −21,9 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Ammerland, 160 €/m²
- Rang im Landkreis Ammerland
- 5 von 6
- Gemeinden im Landkreis Ammerland mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,75–190 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Apen?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Apen 47 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Apen beginnen bei 0,75 €/m² und reichen bis 190 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 47 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 125 €/m² (30 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 76 bis 150 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Apen im Landkreis Ammerland?
Die Einordnung in Apen im Landkreis Ammerland: Rang 5 von 6 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Ammerland, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (47 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Apen
- 110 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Ammerland
- 140 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −21,4 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 5 von 6
- Gemeinden im Landkreis Ammerland mit Bodenrichtwert-Median
- Apen
- 125 €/m²
- Median · Wohnbauland · 30 Richtwertzonen
- Ammerland
- 160 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −21,9 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 6 von 6
- Gemeinden im Landkreis Ammerland mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 175 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Ammerland sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Ammerland mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Bad ZwischenahnAmmerland | 200 €/m² | 84 | 01.01.2026 |
| EdewechtAmmerland | 150 €/m² | 89 | 01.01.2026 |
| RastedeAmmerland | 150 €/m² | 52 | 01.01.2026 |
| WiefelstedeAmmerland | 140 €/m² | 52 | 01.01.2026 |
| WesterstedeAmmerland | 100 €/m² | 88 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (47 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
19
60
110
150
170
Werte in €/m².
- unter 150 €70,2 %33
- 150–350 €29,8 %14
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Apen entfällt der Hauptanteil der Bodenrichtwertzonen auf Wohnflächen (63,8 %). Der ausgewiesene Median bleibt dennoch eine Zusammenfassung über alle ausgewerteten Zonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Apen?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 314 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Apen sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 47 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Apen stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Apen
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Apen?
Grundradar berechnet aus 30 Richtwertzonen in Apen einen Median-Bodenrichtwert von 125 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Apen?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Apen beträgt 47. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Apen am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Apen stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Apen einzuordnen?
Apen und der Landkreis Ammerland unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 110 €/m² gegenüber 140 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Apen belastbar sagen?
Mit 47 Richtwertzonen in Apen bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.