Bodenrichtwert Niddatal
Das Bodenrichtwert-Niveau in Niddatal ist hoch: 280 €/m² für Wohnbauland im Median (Stichtag 01.01.2024), 60 % über dem Median im Wetteraukreis. Das sind 60 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Wetteraukreis von 175 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +60 %
- Median Wohnbauland im Wetteraukreis, 175 €/m²
- Rang im Wetteraukreis
- 9 von 25
- Gemeinden im Wetteraukreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,7–320 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Niddatal?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Niddatal 64 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Niddatal beginnen bei 0,7 €/m² und reichen bis 320 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 64 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 280 €/m² (20 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 196 bis 293 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Niddatal im Wetteraukreis?
Die Einordnung in Niddatal im Wetteraukreis: Rang 9 von 25 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Wetteraukreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (64 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Niddatal
- 85 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Wetteraukreis
- 60 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +41,7 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 9 von 25
- Gemeinden im Wetteraukreis mit Bodenrichtwert-Median
- Niddatal
- 280 €/m²
- Median · Wohnbauland · 20 Richtwertzonen
- Wetteraukreis
- 175 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +60 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 7 von 25
- Gemeinden im Wetteraukreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 um rund 13,3 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Wetteraukreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Wetteraukreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Bad VilbelWetteraukreis | 400 €/m² | 103 | 01.01.2024 |
| Bad NauheimWetteraukreis | 238 €/m² | 126 | 01.01.2024 |
| KarbenWetteraukreis | 180 €/m² | 102 | 01.01.2024 |
| Rosbach v. d. HöheWetteraukreis | 135 €/m² | 58 | 01.01.2024 |
| Friedberg (Hessen)Wetteraukreis | 130 €/m² | 135 | 01.01.2024 |
| Ober-MörlenWetteraukreis | 115 €/m² | 31 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (64 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
1,3
10
85
193
290
Werte in €/m².
- unter 150 €60,9 %39
- 150–350 €39,1 %25
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Niddatal verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niddatal?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 480 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Niddatal sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 64 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Niddatal stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2024; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Niddatal
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Niddatal?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Niddatal 280 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Niddatal?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Niddatal stützt sich auf eine Zonenzahl von 64.
Welche Nutzungsart ist in Niddatal am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Niddatal Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Niddatal einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Niddatal liegt bei 85 €/m², der Median des Wetteraukreises bei 60 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Niddatal belastbar sagen?
Bei 64 Richtwertzonen in Niddatal ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.