Bodenrichtwert Eschwege
Der Median-Bodenrichtwert in Eschwege beträgt 55 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2024); das sind rund 52,8 % oberhalb des Kreismedians (36 €/m²). Das sind 52,8 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Werra-Meißner-Kreis von 36 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +52,8 %
- Median Wohnbauland im Werra-Meißner-Kreis, 36 €/m²
- Rang im Werra-Meißner-Kreis
- 1 von 17
- Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,35–200 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Eschwege?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Eschwege 212 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Eschwege liegt bei 0,35 €/m², der höchste bei 200 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 212 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 55 €/m² (57 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 40 bis 70 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Eschwege im Werra-Meißner-Kreis?
Eschwege belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Werra-Meißner-Kreises Rang 1 von 17.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Werra-Meißner-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (212 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Eschwege
- 32 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Werra-Meißner-Kreis
- 4 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +700 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 1 von 17
- Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Eschwege
- 55 €/m²
- Median · Wohnbauland · 57 Richtwertzonen
- Werra-Meißner-Kreis
- 36 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +52,8 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 1 von 16
- Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene zeigt sich zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 keine klare Trendrichtung; der Median bewegt sich nur geringfügig.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WehretalWerra-Meißner-Kreis | 25 €/m² | 53 | 01.01.2024 |
| Hessisch LichtenauWerra-Meißner-Kreis | 24 €/m² | 141 | 01.01.2024 |
| Neu-EichenbergWerra-Meißner-Kreis | 24 €/m² | 43 | 01.01.2024 |
| Bad Sooden-AllendorfWerra-Meißner-Kreis | 23 €/m² | 138 | 01.01.2024 |
| RinggauWerra-Meißner-Kreis | 22 €/m² | 60 | 01.01.2024 |
| SontraWerra-Meißner-Kreis | 20 €/m² | 124 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (212 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
0,93
3
32
55
70
Werte in €/m².
- unter 150 €99,1 %210
- 150–350 €0,9 %2
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Eschwege verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eschwege?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 426 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Eschwege weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2024 aus; herausgebende Stelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 212 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Eschwege
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Eschwege?
Grundradar berechnet aus 57 Richtwertzonen in Eschwege einen Median-Bodenrichtwert von 55 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Eschwege?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Eschwege stützt sich auf eine Zonenzahl von 212.
Welche Nutzungsart ist in Eschwege am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Eschwege Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Eschwege einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Werra-Meißner-Kreis (4 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Eschwege bei 32 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Eschwege belastbar sagen?
Mit 212 Richtwertzonen in Eschwege bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.