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grundradar
Stichtag 01.01.2024

Bodenrichtwert Sinn

In Sinn liegt der Bodenrichtwert mit 85 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2024) nahe am Median des Lahn-Dill-Kreises (90 €/m²). Das sind 5,6 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Lahn-Dill-Kreis von 90 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Landkreis
−5,6 %
Median Wohnbauland im Lahn-Dill-Kreis, 90 €/m²
Rang im Lahn-Dill-Kreis
13 von 23
Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,6–100 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Sinn?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Sinn 42 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Sinn reichen von 0,6 €/m² bis 100 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 42 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 85 €/m² (14 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 81 bis 98 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Sinn im Lahn-Dill-Kreis?

Innerhalb des Lahn-Dill-Kreises liegt Sinn auf Position 13 der 23 Gemeinden.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Lahn-Dill-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Sinn und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Lahn-Dill-Kreis 50
  1. Herborn55
  2. Ehringshausen46
  3. Sinn39
  4. Mittenaar38
  5. Greifenstein34

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (42 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Sinn
39 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Lahn-Dill-Kreis
50 €/m²
Median Landkreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
−22 %
unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
13 von 23
Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
Sinn
85 €/m²
Median · Wohnbauland · 14 Richtwertzonen
Lahn-Dill-Kreis
90 €/m²
Median Landkreis · Wohnbauland
Abweichung
−5,6 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
11 von 23
Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Vom Stichtag 2020 (36 €/m²) bis 2024 (39 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Sinn gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.

Median-Bodenrichtwert in Sinn je Stichtagsjahr
35363738392020202220242020: 36 €/m²2022: 38 €/m²2024: 39 €/m²3639

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis, Median über alle Nutzungsarten
WetzlarLahn-Dill-Kreis120 €/m²34901.01.2024
HüttenbergLahn-Dill-Kreis85 €/m²8301.01.2024
BraunfelsLahn-Dill-Kreis68 €/m²9001.01.2024
Dillenburg, OranienstadtLahn-Dill-Kreis60 €/m²15501.01.2024
HerbornLahn-Dill-Kreis55 €/m²15501.01.2024
AßlarLahn-Dill-Kreis50 €/m²9101.01.2024

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (42 Richtwertzonen).

Minimum
0,6 €/m²
25 %-Quantil
30 €/m²
Median
39 €/m²
75 %-Quantil
84 €/m²
Maximum
100 €/m²

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Mehrere Nutzungsarten sind in Sinn nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.

Median

Wohnen14 Zonen · 33,3 %85 €/m²
Gewerbe13 Zonen · 31 %38 €/m²
Mischnutzung5 Zonen · 11,9 %70 €/m²
Sonstige Nutzung4 Zonen · 9,5 %7,3 €/m²
Acker3 Zonen · 7,1 %1 €/m²
Weitere Nutzungsarten3 Zonen · 7,1 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sinn?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

HE Flächen-Faktor

Hebesatz B
435 %

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Der Stichtag in Sinn ist 01.01.2024; die Werte folgen der Veröffentlichung von Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.

Quelle
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Stichtag
01.01.2024
Umfang der Auswertung
42 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Wohnen
Rechtsgrundlage
Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Sinn

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Sinn?

Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Sinn ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 85 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Sinn?

Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Sinn beträgt 42. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 39 €/m², Stichtag 01.01.2024.

Welche Nutzungsart ist in Sinn am häufigsten vertreten?

Am häufigsten sind in Sinn Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Sinn einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Sinn liegt bei 39 €/m², der Median des Lahn-Dill-Kreises bei 50 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Sinn belastbar sagen?

Mit 42 Richtwertzonen in Sinn bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.

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