Bodenrichtwert Herborn
Der Median-Bodenrichtwert in Herborn entspricht mit 88 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2024. Das sind 2,8 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Lahn-Dill-Kreis von 90 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −2,8 %
- Median Wohnbauland im Lahn-Dill-Kreis, 90 €/m²
- Rang im Lahn-Dill-Kreis
- 5 von 23
- Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–290 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Herborn?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Herborn 155 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Herborn liegt bei 0,6 €/m², der höchste bei 290 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 155 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 88 €/m² (50 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 75 bis 120 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Herborn im Lahn-Dill-Kreis?
Die Einordnung in Herborn im Lahn-Dill-Kreis: Rang 5 von 23 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Lahn-Dill-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (155 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Herborn
- 55 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Lahn-Dill-Kreis
- 50 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +10 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 5 von 23
- Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Herborn
- 88 €/m²
- Median · Wohnbauland · 50 Richtwertzonen
- Lahn-Dill-Kreis
- 90 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −2,8 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 9 von 23
- Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 um rund 10 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WetzlarLahn-Dill-Kreis | 120 €/m² | 349 | 01.01.2024 |
| HüttenbergLahn-Dill-Kreis | 85 €/m² | 83 | 01.01.2024 |
| BraunfelsLahn-Dill-Kreis | 68 €/m² | 90 | 01.01.2024 |
| Dillenburg, OranienstadtLahn-Dill-Kreis | 60 €/m² | 155 | 01.01.2024 |
| AßlarLahn-Dill-Kreis | 50 €/m² | 91 | 01.01.2024 |
| HaigerLahn-Dill-Kreis | 49 €/m² | 178 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (155 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
1
27
55
85
140
Werte in €/m².
- unter 150 €91,6 %142
- 150–350 €8,4 %13
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Herborn gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Herborn?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 319 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Herborn sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 155 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Herborn
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Herborn?
Grundradar berechnet aus 50 Richtwertzonen in Herborn einen Median-Bodenrichtwert von 88 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Herborn?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Herborn beträgt 155. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Herborn am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Herborn ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Herborn einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Lahn-Dill-Kreis (50 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Herborn bei 55 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Herborn belastbar sagen?
Mit 155 Richtwertzonen in Herborn bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.