Bodenrichtwert Gröden
Das Bodenrichtwert-Niveau in Gröden ist hoch: 18 €/m² über alle Nutzungsarten im Median (Stichtag 01.01.2026), 45,8 % über dem Median im Landkreis Elbe-Elster. Das sind 45,8 Prozent mehr als der Median über alle Nutzungsarten im Landkreis Elbe-Elster von 12 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +45,8 %
- Median alle Nutzungsarten im Landkreis Elbe-Elster, 12 €/m²
- Rang im Landkreis Elbe-Elster
- 7 von 33
- Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 9–37 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
- Nachbargemeinde
- +94,4 %
- Gegenüber Hirschfeld, 9 €/m²
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Gröden?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der Median-Bodenrichtwert in Gröden beträgt 18 €/m² bei einer Zonenzahl von 8. Für die einzelne Lage bleibt die amtliche Richtwertzone maßgeblich.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 8 amtliche Zonen. Er ist nur eingeschränkt belastbar, weil die Zonenzahl gering ist; es handelt sich nicht um eine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 37 €/m² (2 Richtwertzonen). Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Gröden im Landkreis Elbe-Elster?
Gröden belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Landkreises Elbe-Elster Rang 7 von 33.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Elbe-Elster, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (8 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Gröden
- 18 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Elbe-Elster
- 12 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +45,8 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 7 von 33
- Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster mit Bodenrichtwert-Median
- Gröden
- 37 €/m²
- Median · Wohnbauland · 2 Richtwertzonen
- Elbe-Elster
- 26 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +45,1 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 5 von 19
- Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2022 und 2026 um rund 94,4 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| FinsterwaldeElbe-Elster | 52 €/m² | 108 | 01.01.2026 |
| Herzberg (Elster)Elbe-Elster | 26 €/m² | 156 | 01.01.2026 |
| ElsterwerdaElbe-Elster | 21 €/m² | 62 | 01.01.2026 |
| Bad LiebenwerdaElbe-Elster | 20 €/m² | 91 | 01.01.2026 |
| GroßthiemigElbe-Elster | 19 €/m² | 6 | 01.01.2026 |
| Doberlug-KirchhainElbe-Elster | 18 €/m² | 88 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (8 Richtwertzonen).
- Minimum
- 9 €/m²
- 25 %-Quantil
- 9,8 €/m²
- Median
- 18 €/m²
- 75 %-Quantil
- 28 €/m²
- Maximum
- 37 €/m²
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Gröden gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gröden?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell
- Hebesatz B
- 300 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 17 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Gröden sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Brandenburg.
- Quelle
- GeoBasis-DE/LGB Brandenburg
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 8 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Brandenburg stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Brandenburg im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Gröden
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Gröden?
Grundradar berechnet aus 8 Richtwertzonen in Gröden einen Median-Bodenrichtwert von 18 €/m² über alle Nutzungsarten. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: GeoBasis-DE/LGB Brandenburg, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Gröden?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Gröden beträgt 8. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 18 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Gröden am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Gröden Richtwertzonen der Nutzungsart Mischnutzung. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Gröden einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Gröden liegt bei 18 €/m², der Median des Landkreises Elbe-Elster bei 12 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Gröden belastbar sagen?
Mit 8 Richtwertzonen in Gröden bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: GeoBasis-DE/LGB Brandenburg.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.