Notar in Bremen finden – 21 Einträge, Grundstückskauf
Wer in Bremen ein Grundstück kauft oder verkauft, schließt den Vertrag vor einem Notar. In der Liste stehen 21 Notarkanzleien, alle mit Büro in der Stadt.
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21 Einträge, abgerufen bis zum 14. September 2026.
Die alphabetische Ordnung sagt nichts über die Qualität der Arbeit, und für die Aufnahme zahlt niemand.
Ab welchem Schritt braucht ein Grundstückskauf in Bremen den Notar?
Beim Abschluss des Vertrags, denn wer sich verpflichtet, ein Grundstück zu übertragen oder zu erwerben, braucht dafür grundsätzlich nach § 311b Abs. 1 BGB eine notarielle Beurkundung. Das gilt für Verkäufer und Käufer gleichermaßen und nicht nur für den Kauf, sondern zum Beispiel auch für einen Tausch. Eine Zusage per Handschlag oder E-Mail bindet vorher in der Regel keine Seite.
Alle Anbieter haben ihr Büro in Bremen.
Wie kann ich die Angaben einer Notarkanzlei aus Bremen überprüfen?
Mit einem Blick in das Notarverzeichnis auf notar.de, das die Bundesnotarkammer nach der Bundesnotarordnung führt. Nennt eine Kanzlei Rechtsanwälte und Notare, zeigt das Verzeichnis, wer von ihnen als Notar bestellt ist.
Mit welchen Notargebühren ist beim Kauf zu rechnen?
Im bundesweiten Ratgeberbeispiel (Stand 17.09.2026) kostet der Notar bei 300.000 € Kaufpreis 2.266,95 € einschließlich Umsatzsteuer, gerechnet mit drei vollen Gebühren nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Für Vormerkung und Eigentümereintragung fallen zusätzlich 952,50 € beim Grundbuchamt an, während Auslagen und eine Grundschuld nicht eingerechnet sind. Die konkrete Rechnung hängt vom Geschäftswert, also dem Wert für die Gebührenberechnung, und den tatsächlich anfallenden Tätigkeiten ab.
Welche Bodenrichtwerte und Steuersätze gelten in Bremen?
Den Grunderwerbsteuersatz von 5,5 % legt das Land Bremen fest.
Bremen erhebt die Grundsteuer B mit einem Hebesatz von 695 %; den Betrag für ein Grundstück nennt erst der Steuerbescheid.
Rund 320 €/m² beträgt der Median der amtlichen Bodenrichtwerte für Wohnbauland in der Stadt; ein bestimmtes Grundstück kann davon abweichen.
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Häufige Fragen
Wo finde ich einen Notar in Bremen?
Auf dieser Seite stehen 21 Notarkanzleien für Bremen, jeweils mit Link zur eigenen Website. Wer als Notar bestellt ist, steht im Notarverzeichnis der Bundesnotarkammer auf notar.de.
Muss der Notar in Bremen sitzen, wenn das Grundstück dort liegt?
Nein. Der Kaufvertrag kann bei einem Notar an einem anderen Ort in Deutschland beurkundet werden. § 11 BNotO begrenzt, wo der Notar seine Urkundstätigkeit gewöhnlich ausübt; diese Amtsbereichsregel macht eine Urkunde bei einem Verstoß nicht ungültig.
Prüft der Notar, ob der Kaufpreis für ein Grundstück in Bremen angemessen ist?
Nein, er sorgt für einen rechtlich wirksamen Vertrag. Ob das Grundstück den Kaufpreis wert ist und ob es bebaut werden darf, klärt der Käufer selbst. Einen ersten Anhaltspunkt für den Bodenwert geben die Bodenrichtwerte der Zonen in Bremen.
Wann werde ich nach dem Notartermin Eigentümer?
Erst mit der Eintragung im Grundbuch, nicht schon mit dem Termin (§ 873 BGB). In der Zwischenzeit sichert in der Regel eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch den Anspruch des Käufers, sodass eine spätere Übertragung an einen anderen oder eine neue Belastung ihm gegenüber unwirksam wäre (§ 883 BGB). Eingetragen wird er in der Regel erst, wenn das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt hat, beim gewöhnlichen Kauf also nach Zahlung der Grunderwerbsteuer (§ 22 GrEStG).
Was gehört in die erste Anfrage an eine Notarkanzlei in Bremen?
Die Namen von Käufer und Verkäufer, die Anschrift oder Flurstücksnummer des Grundstücks und der vereinbarte Kaufpreis. Steht im Grundbuch ein Recht eines Dritten, etwa ein Wegerecht, gehört der Hinweis dazu, ebenso der gewünschte Zeitraum für den Termin.
Wie kommt eine Notarkanzlei aus Bremen in diese Liste?
Über ihre eigene Website, wenn sie ein Büro in Bremen nennt; einen Antrag gibt es nicht. Fehlt eine Kanzlei, wurde ihre Website bisher nicht erfasst oder enthielt keinen solchen Hinweis.
Sind die Notargebühren frei verhandelbar?
Grundsätzlich nein, denn § 125 Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) erklärt Vereinbarungen über die Kostenhöhe für unwirksam. Eine Rechnung kann vom Beispiel abweichen, wenn andere Tätigkeiten anfallen oder gesetzliche Begrenzungen greifen. Diese Abweichung folgt also aus der gesetzlichen Berechnung.
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Quellen und Korrekturen
Welcher Gruppe ein Büro angehört, ergibt sich aus seiner Internetseite. Nicht jedes ist erfasst, und keine Aufnahme beruht auf einer Vereinbarung mit Grundradar.
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