Bodenrichtwert Hohe Börde
In Hohe Börde liegt der Bodenrichtwert mit 120 €/m² für Wohnbauland markant über dem Median des Landkreises Börde (Aufschlag 54,8 %, Stichtag 01.01.2026). Maßgeblich für ein Grundstück bleibt die Richtwertzone, in der es liegt. Das sind 54,8 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Landkreis Börde von 78 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +54,8 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Börde, 78 €/m²
- Rang im Landkreis Börde
- 3 von 34
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 8–170 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hohe Börde?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Hohe Börde 70 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Hohe Börde reichen von 8 €/m² bis 170 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 70 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 120 €/m² (35 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 88 bis 155 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Hohe Börde im Landkreis Börde?
Innerhalb des Landkreises Börde liegt Hohe Börde auf Position 3 der 34 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Börde, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (70 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Hohe Börde
- 73 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Börde
- 30 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +141,7 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 3 von 34
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Bodenrichtwert-Median
- Hohe Börde
- 120 €/m²
- Median · Wohnbauland · 35 Richtwertzonen
- Börde
- 78 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +54,8 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 3 von 30
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Hohe Börde verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 20 €/m² (2016) auf 73 €/m² (2026); kumuliert +262,5 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Börde sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Börde mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| BarlebenBörde | 140 €/m² | 36 | 01.01.2026 |
| WolmirstedtBörde | 80 €/m² | 50 | 01.01.2026 |
| HaldenslebenBörde | 50 €/m² | 75 | 01.01.2026 |
| SülzetalBörde | 50 €/m² | 31 | 01.01.2026 |
| Wanzleben-BördeBörde | 45 €/m² | 54 | 01.01.2026 |
| ZielitzBörde | 40 €/m² | 9 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (70 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Sonstige Nutzung. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
15
26
73
120
160
Werte in €/m².
- unter 150 €81,4 %57
- 150–350 €18,6 %13
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Hohe Börde verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohe Börde?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell ST
- Hebesatz B
- 380 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 71 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Hohe Börde ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt 01.01.2026.
- Quelle
- LVermGeo Sachsen-Anhalt
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 70 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Sachsen-Anhalt stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Sachsen-Anhalt im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Hohe Börde
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hohe Börde?
Grundradar berechnet aus 35 Richtwertzonen in Hohe Börde einen Median-Bodenrichtwert von 120 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: LVermGeo Sachsen-Anhalt, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Hohe Börde?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Hohe Börde beträgt 70. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Hohe Börde am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Hohe Börde ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Hohe Börde einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Börde (30 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Hohe Börde bei 73 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Hohe Börde belastbar sagen?
Bei 70 Richtwertzonen in Hohe Börde ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: LVermGeo Sachsen-Anhalt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.