Bodenrichtwert Barleben
Der Median-Bodenrichtwert in Barleben beträgt 190 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); das sind rund 145,2 % oberhalb des Kreismedians (78 €/m²). Das sind 145,2 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Landkreis Börde von 78 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +145,2 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Börde, 78 €/m²
- Rang im Landkreis Börde
- 1 von 34
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 6–230 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Barleben?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Barleben 36 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Barleben beginnen bei 6 €/m² und reichen bis 230 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 36 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 190 €/m² (20 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 130 bis 210 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Barleben im Landkreis Börde?
Barleben belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Landkreises Börde Rang 1 von 34.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Börde, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (36 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Barleben
- 140 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Börde
- 30 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +366,7 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 1 von 34
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Bodenrichtwert-Median
- Barleben
- 190 €/m²
- Median · Wohnbauland · 20 Richtwertzonen
- Börde
- 78 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +145,2 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 1 von 30
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2016 und 2026 legte der Median um rund 152,3 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Börde sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Börde mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WolmirstedtBörde | 80 €/m² | 50 | 01.01.2026 |
| Hohe BördeBörde | 73 €/m² | 70 | 01.01.2026 |
| HaldenslebenBörde | 50 €/m² | 75 | 01.01.2026 |
| SülzetalBörde | 50 €/m² | 31 | 01.01.2026 |
| Wanzleben-BördeBörde | 45 €/m² | 54 | 01.01.2026 |
| ZielitzBörde | 40 €/m² | 9 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (36 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Gewerbe. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
28
74
140
190
215
Werte in €/m².
- unter 150 €55,6 %20
- 150–350 €44,4 %16
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Barleben verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Barleben?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell ST
- Hebesatz B
- 450 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 133 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Barleben weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt 01.01.2026.
- Quelle
- LVermGeo Sachsen-Anhalt
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 36 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Sachsen-Anhalt stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Sachsen-Anhalt im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Barleben stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Barleben
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Barleben?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Barleben ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 190 €/m² für Wohnbauland. Quelle: LVermGeo Sachsen-Anhalt, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Barleben?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Barleben beträgt 36. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 140 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Barleben am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Barleben ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Barleben einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Barleben liegt bei 140 €/m², der Median des Landkreises Börde bei 30 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Barleben belastbar sagen?
Aus 36 Richtwertzonen in Barleben lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: LVermGeo Sachsen-Anhalt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.