Bodenrichtwert Niedere Börde
Der Median-Bodenrichtwert in Niedere Börde entspricht mit 75 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2026. Das sind 3,2 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Börde von 78 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −3,2 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Börde, 78 €/m²
- Rang im Landkreis Börde
- 17 von 34
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 10–120 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Niedere Börde?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Niedere Börde 35 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Niedere Börde beginnen bei 10 €/m² und reichen bis 120 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 35 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 75 €/m² (8 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 60 bis 93 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Niedere Börde im Landkreis Börde?
Die Einordnung in Niedere Börde im Landkreis Börde: Rang 17 von 34 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Börde, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (35 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Niedere Börde
- 25 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Börde
- 30 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −16,7 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 17 von 34
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Bodenrichtwert-Median
- Niedere Börde
- 75 €/m²
- Median · Wohnbauland · 8 Richtwertzonen
- Börde
- 78 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −3,2 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 30
- Gemeinden im Landkreis Börde mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2016 und 2026 legte der Median um rund 25 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Börde sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Börde mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| BarlebenBörde | 140 €/m² | 36 | 01.01.2026 |
| WolmirstedtBörde | 80 €/m² | 50 | 01.01.2026 |
| Hohe BördeBörde | 73 €/m² | 70 | 01.01.2026 |
| HaldenslebenBörde | 50 €/m² | 75 | 01.01.2026 |
| SülzetalBörde | 50 €/m² | 31 | 01.01.2026 |
| Wanzleben-BördeBörde | 45 €/m² | 54 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (35 Richtwertzonen).
- Minimum
- 10 €/m²
- 25 %-Quantil
- 15 €/m²
- Median
- 25 €/m²
- 75 %-Quantil
- 53 €/m²
- Maximum
- 120 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Sonstige Nutzung. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Niedere Börde verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niedere Börde?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell ST
- Hebesatz B
- 575 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 67 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Niedere Börde weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt 01.01.2026.
- Quelle
- LVermGeo Sachsen-Anhalt
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 35 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Sachsen-Anhalt stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Sachsen-Anhalt im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Niedere Börde stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Niedere Börde
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Niedere Börde?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Niedere Börde 75 €/m² für Wohnbauland. Quelle: LVermGeo Sachsen-Anhalt, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Niedere Börde?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Niedere Börde beträgt 35. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 25 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Niedere Börde am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Niedere Börde Richtwertzonen der Nutzungsart Mischnutzung. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Niedere Börde einzuordnen?
Niedere Börde und der Landkreis Börde unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 25 €/m² gegenüber 30 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Niedere Börde belastbar sagen?
Mit 35 Richtwertzonen in Niedere Börde bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: LVermGeo Sachsen-Anhalt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.