Bodenrichtwert Schlangen
In Schlangen liegt der Bodenrichtwert mit 205 €/m² für Wohnbauland markant über dem Median des Kreises Lippe (Aufschlag 41,4 %, Stichtag 01.01.2026). Maßgeblich für ein Grundstück bleibt die Richtwertzone, in der es liegt. Das sind 41,4 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Lippe von 145 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +41,4 %
- Median Wohnbauland im Kreis Lippe, 145 €/m²
- Rang im Kreis Lippe
- 8 von 16
- Gemeinden im Kreis Lippe mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,4–300 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Schlangen?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Schlangen 25 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Schlangen reichen von 0,4 €/m² bis 300 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 25 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 205 €/m² (16 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 130 bis 273 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Schlangen im Kreis Lippe?
Innerhalb des Kreises Lippe liegt Schlangen auf Position 8 der 16 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Lippe, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (25 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Schlangen
- 150 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Lippe
- 100 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +50 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 16
- Gemeinden im Kreis Lippe mit Bodenrichtwert-Median
- Schlangen
- 205 €/m²
- Median · Wohnbauland · 16 Richtwertzonen
- Lippe
- 145 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +41,4 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 3 von 16
- Gemeinden im Kreis Lippe mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Schlangen verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 100 €/m² (2011) auf 150 €/m² (2026); kumuliert +50 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Lippe sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Lippe mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| OerlinghausenLippe | 200 €/m² | 51 | 01.01.2026 |
| DetmoldLippe | 180 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| LeopoldshöheLippe | 160 €/m² | 46 | 01.01.2026 |
| Bad SalzuflenLippe | 158 €/m² | 112 | 01.01.2026 |
| LemgoLippe | 155 €/m² | 103 | 01.01.2026 |
| AugustdorfLippe | 150 €/m² | 22 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (25 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
17
70
150
270
286
Werte in €/m².
- unter 150 €48 %12
- 150–350 €52 %13
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Auf Wohnnutzung entfallen in Schlangen 64 % der Bodenrichtwertzonen. Die Nutzungsart beschreibt damit vor allem die Zusammensetzung des Datensatzes.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schlangen?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 694 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 221 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Schlangen ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 25 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Schlangen
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Schlangen?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Schlangen 205 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Schlangen?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Schlangen beträgt 25. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Schlangen am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Schlangen ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Schlangen einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Schlangen liegt bei 150 €/m², der Median des Kreises Lippe bei 100 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Schlangen belastbar sagen?
Aus 25 Richtwertzonen in Schlangen lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.