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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Lemgo

Bodenrichtwerte in Lemgo liegen mit 170 €/m² für Wohnbauland über dem Landkreisschnitt; die Abweichung beträgt 17,2 % (Stichtag 01.01.2026). Das sind 17,2 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Lippe von 145 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Kreis
+17,2 %
Median Wohnbauland im Kreis Lippe, 145 €/m²
Rang im Kreis Lippe
5 von 16
Gemeinden im Kreis Lippe mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,5–950 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 9Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lemgo?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Lemgo 103 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Lemgo bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,5 und 950 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 103 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 170 €/m² (43 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 135 bis 230 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Lemgo im Kreis Lippe?

Im Kreisvergleich rangiert Lemgo auf Platz 5 von 16 im Kreis Lippe. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Lippe, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Lemgo und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Kreis Lippe 100
  1. Detmold180
  2. Bad Salzuflen158
  3. Lemgo155
  4. Lage150
  5. Vlotho90
  6. Kalletal65
  7. Dörentrup65
  8. Blomberg58

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (103 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Lemgo
155 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Lippe
100 €/m²
Median Kreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
+55 %
über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
5 von 16
Gemeinden im Kreis Lippe mit Bodenrichtwert-Median
Lemgo
170 €/m²
Median · Wohnbauland · 43 Richtwertzonen
Lippe
145 €/m²
Median Kreis · Wohnbauland
Abweichung
+17,2 %
über dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
7 von 16
Gemeinden im Kreis Lippe mit Wohnbauland-Median
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Welche Gemeinden im Kreis Lippe sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Kreis Lippe mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Kreis Lippe, Median über alle Nutzungsarten
OerlinghausenLippe200 €/m²5101.01.2026
DetmoldLippe180 €/m²16701.01.2026
LeopoldshöheLippe160 €/m²4601.01.2026
Bad SalzuflenLippe158 €/m²11201.01.2026
AugustdorfLippe150 €/m²2201.01.2026
LageLippe150 €/m²9301.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (103 Richtwertzonen).

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.

P10

38

P25

70

Median

155

P75

270

P90

406

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 103 Richtwertzonen
  • unter 150 €48,5 %50
  • 150–350 €37,9 %39
  • 350–700 €12,6 %13
  • 700–1.200 €1 %1
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Lemgo verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.

Median

Wohnen43 Zonen · 41,7 %170 €/m²
Mischnutzung31 Zonen · 30,1 %280 €/m²
Sonstige Nutzung13 Zonen · 12,6 %65 €/m²
Gewerbe10 Zonen · 9,7 %53 €/m²
Acker2 Zonen · 1,9 %5 €/m²
Weitere Nutzungsarten4 Zonen · 3,9 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lemgo?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell NRW

Hebesatz B
699 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
184 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Der Stichtag in Lemgo ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
103 RichtwertzonenFür 2011 liegen 339 Richtwertzonen vor, für 2026 103. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
Dominante Nutzungsart
Wohnen
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Lemgo

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lemgo?

Grundradar berechnet aus 43 Richtwertzonen in Lemgo einen Median-Bodenrichtwert von 170 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Lemgo?

Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Lemgo beträgt 103. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.

Welche Nutzungsart ist in Lemgo am häufigsten vertreten?

Unter den Bodenrichtwertzonen in Lemgo stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Lemgo einzuordnen?

Im Vergleich mit dem Kreis Lippe (100 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Lemgo bei 155 €/m².

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Lemgo belastbar sagen?

Aus 103 Richtwertzonen in Lemgo lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.

Vor der Preisverhandlung

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