Bodenrichtwert Bad Driburg
Bodenrichtwerte in Bad Driburg liegen mit 42 €/m² für Wohnbauland markant über dem Kreismedian. Stichtag: 01.01.2026. Das sind 25,8 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Höxter von 33 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +25,8 %
- Median Wohnbauland im Kreis Höxter, 33 €/m²
- Rang im Kreis Höxter
- 2 von 10
- Gemeinden im Kreis Höxter mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–200 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bad Driburg?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Bad Driburg 91 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Bad Driburg bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,6 und 200 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 91 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 42 €/m² (24 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 23 bis 131 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Bad Driburg im Kreis Höxter?
Im Kreisvergleich rangiert Bad Driburg auf Platz 2 von 10 im Kreis Höxter. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Höxter, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (91 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Bad Driburg
- 17 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Höxter
- 10 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +70 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 2 von 10
- Gemeinden im Kreis Höxter mit Bodenrichtwert-Median
- Bad Driburg
- 42 €/m²
- Median · Wohnbauland · 24 Richtwertzonen
- Höxter
- 33 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +25,8 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 4 von 10
- Gemeinden im Kreis Höxter mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Bad Driburg ändert sich der Median über die ausgewerteten Stichtage kaum: 2011: 20 €/m² gegenüber 2026: 17 €/m² (Veränderung unter zwei Prozent jährlich).
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Höxter sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Höxter mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| SteinheimHöxter | 19 €/m² | 86 | 01.01.2026 |
| HöxterHöxter | 17 €/m² | 134 | 01.01.2026 |
| WarburgHöxter | 12 €/m² | 144 | 01.01.2026 |
| BeverungenHöxter | 12 €/m² | 106 | 01.01.2026 |
| BrakelHöxter | 8 €/m² | 122 | 01.01.2026 |
| NieheimHöxter | 8 €/m² | 73 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (91 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
0,6
4,3
17
52
135
Werte in €/m².
- unter 150 €93,4 %85
- 150–350 €6,6 %6
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Bad Driburg nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Drei Nutzungsarten tragen hier genau 10 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bad Driburg?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 755 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 49 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Bad Driburg ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 91 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Bad Driburg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bad Driburg?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Bad Driburg ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 42 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Bad Driburg?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Bad Driburg stützt sich auf eine Zonenzahl von 91.
Welche Nutzungsart ist in Bad Driburg am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Bad Driburg ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Bad Driburg einzuordnen?
Bad Driburg und der Kreis Höxter unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 17 €/m² gegenüber 10 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Bad Driburg belastbar sagen?
Bei 91 Richtwertzonen in Bad Driburg ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.