Bodenrichtwert Halle (Westf.)
In Halle (Westf.) liegt der Bodenrichtwert mit 210 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026) nahe am Median des Kreises Gütersloh (230 €/m²). Das sind 8,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Gütersloh von 230 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −8,7 %
- Median Wohnbauland im Kreis Gütersloh, 230 €/m²
- Rang im Kreis Gütersloh
- 4 von 13
- Gemeinden im Kreis Gütersloh mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1–360 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Halle (Westf.)?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Halle (Westf.) 66 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Halle (Westf.) reichen von 1 €/m² bis 360 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 66 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 210 €/m² (38 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 195 bis 248 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Halle (Westf.) im Kreis Gütersloh?
Innerhalb des Kreises Gütersloh liegt Halle (Westf.) auf Position 4 der 13 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Gütersloh, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (66 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Halle (Westf.)
- 195 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Gütersloh
- 185 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +5,4 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 4 von 13
- Gemeinden im Kreis Gütersloh mit Bodenrichtwert-Median
- Halle (Westf.)
- 210 €/m²
- Median · Wohnbauland · 38 Richtwertzonen
- Gütersloh
- 230 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −8,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 7 von 13
- Gemeinden im Kreis Gütersloh mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Halle (Westf.) verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 113 €/m² (2011) auf 195 €/m² (2026); kumuliert +73,3 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Gütersloh sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Gütersloh mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| GüterslohGütersloh | 330 €/m² | 222 | 01.01.2026 |
| Rheda-WiedenbrückGütersloh | 250 €/m² | 108 | 01.01.2026 |
| VerlGütersloh | 213 €/m² | 52 | 01.01.2026 |
| RietbergGütersloh | 195 €/m² | 63 | 01.01.2026 |
| Werther (Westf.)Gütersloh | 185 €/m² | 35 | 01.01.2026 |
| SteinhagenGütersloh | 170 €/m² | 50 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (66 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
55
90
195
220
260
Werte in €/m².
- unter 150 €33,3 %22
- 150–350 €65,2 %43
- 350–700 €1,5 %1
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Halle (Westf.) nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Halle (Westf.)?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 520 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 169 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Halle (Westf.) gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 66 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Halle (Westf.)
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Halle (Westf.)?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Halle (Westf.) ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 210 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Halle (Westf.)?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Halle (Westf.) beträgt 66. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 195 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Halle (Westf.) am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Halle (Westf.) ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Halle (Westf.) einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Kreis Gütersloh (185 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Halle (Westf.) bei 195 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Halle (Westf.) belastbar sagen?
Aus 66 Richtwertzonen in Halle (Westf.) lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.