Bodenrichtwert Lehre
In Lehre liegt der Bodenrichtwert mit 120 €/m² für Wohnbauland markant über dem Median des Landkreises Helmstedt (Aufschlag 71,4 %, Stichtag 01.01.2026). Maßgeblich für ein Grundstück bleibt die Richtwertzone, in der es liegt. Das sind 71,4 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Landkreis Helmstedt von 70 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +71,4 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Helmstedt, 70 €/m²
- Rang im Landkreis Helmstedt
- 2 von 28
- Gemeinden im Landkreis Helmstedt mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–200 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lehre?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Lehre 35 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Lehre reichen von 0,6 €/m² bis 200 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 35 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 120 €/m² (14 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 120 bis 130 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Lehre im Landkreis Helmstedt?
Innerhalb des Landkreises Helmstedt liegt Lehre auf Position 2 der 28 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Helmstedt, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (35 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Lehre
- 85 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Helmstedt
- 55 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +54,5 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 2 von 28
- Gemeinden im Landkreis Helmstedt mit Bodenrichtwert-Median
- Lehre
- 120 €/m²
- Median · Wohnbauland · 14 Richtwertzonen
- Helmstedt
- 70 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +71,4 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 1 von 28
- Gemeinden im Landkreis Helmstedt mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Lehre verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 60 €/m² (2011) auf 85 €/m² (2026); kumuliert +41,7 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Helmstedt sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Helmstedt mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| VelpkeHelmstedt | 90 €/m² | 21 | 01.01.2026 |
| GrafhorstHelmstedt | 80 €/m² | 3 | 01.01.2026 |
| HelmstedtHelmstedt | 75 €/m² | 132 | 01.01.2026 |
| Groß TwülpstedtHelmstedt | 70 €/m² | 24 | 01.01.2026 |
| DanndorfHelmstedt | 65 €/m² | 4 | 01.01.2026 |
| Königslutter am ElmHelmstedt | 60 €/m² | 102 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (35 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
1,3
19
85
120
130
Werte in €/m².
- unter 150 €94,3 %33
- 150–350 €5,7 %2
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Lehre nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lehre?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 440 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Lehre ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 35 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Lehre
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lehre?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Lehre 120 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Lehre?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Lehre stützt sich auf eine Zonenzahl von 35.
Welche Nutzungsart ist in Lehre am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Lehre ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Lehre einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Lehre liegt bei 85 €/m², der Median des Landkreises Helmstedt bei 55 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Lehre belastbar sagen?
Mit 35 Richtwertzonen in Lehre bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.