Bodenrichtwert Martfeld
Der Median-Bodenrichtwert in Martfeld liegt bei 50 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 105 €/m². Das sind 52,4 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Diepholz von 105 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −52,4 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Diepholz, 105 €/m²
- Rang im Landkreis Diepholz
- 21 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 2,6–130 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Martfeld?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Martfeld 31 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Martfeld liegt bei 2,6 €/m², der höchste bei 130 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 31 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 50 €/m² (10 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 33 bis 84 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Martfeld im Landkreis Diepholz?
Die Einordnung in Martfeld im Landkreis Diepholz: Rang 21 von 45 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Diepholz, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (31 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Martfeld
- 34 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Diepholz
- 70 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −51,4 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 21 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Bodenrichtwert-Median
- Martfeld
- 50 €/m²
- Median · Wohnbauland · 10 Richtwertzonen
- Diepholz
- 105 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −52,4 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 21 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 126,7 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Diepholz sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Diepholz mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WeyheDiepholz | 230 €/m² | 146 | 01.01.2026 |
| StuhrDiepholz | 200 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| SykeDiepholz | 125 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| BassumDiepholz | 100 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| DiepholzDiepholz | 87 €/m² | 126 | 01.01.2026 |
| TwistringenDiepholz | 78 €/m² | 121 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (31 Richtwertzonen).
- Minimum
- 2,6 €/m²
- 25 %-Quantil
- 26 €/m²
- Median
- 34 €/m²
- 75 %-Quantil
- 50 €/m²
- Maximum
- 130 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Grünland. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Martfeld gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Martfeld?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 216 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Martfeld sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 31 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Martfeld
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Martfeld?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Martfeld 50 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Martfeld?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Martfeld beträgt 31. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Martfeld am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Martfeld Richtwertzonen der Nutzungsart Mischnutzung. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Martfeld einzuordnen?
Martfeld und der Landkreis Diepholz unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 34 €/m² gegenüber 70 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Martfeld belastbar sagen?
Mit 31 Richtwertzonen in Martfeld bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.