Bodenrichtwert Stuhr
In Stuhr liegt der Bodenrichtwert mit 283 €/m² für Wohnbauland markant über dem Median des Landkreises Diepholz (Aufschlag 169 %, Stichtag 01.01.2026). Maßgeblich für ein Grundstück bleibt die Richtwertzone, in der es liegt. Das sind 169 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Landkreis Diepholz von 105 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +169 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Diepholz, 105 €/m²
- Rang im Landkreis Diepholz
- 2 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,65–400 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stuhr?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Stuhr 174 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Stuhr bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,65 und 400 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 174 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 283 €/m² (82 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 191 bis 323 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Stuhr im Landkreis Diepholz?
Innerhalb des Landkreises Diepholz liegt Stuhr auf Position 2 der 45 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Diepholz, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (174 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Stuhr
- 200 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Diepholz
- 70 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +185,7 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 2 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Bodenrichtwert-Median
- Stuhr
- 283 €/m²
- Median · Wohnbauland · 82 Richtwertzonen
- Diepholz
- 105 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +169 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 1 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Vom Stichtag 2011 (105 €/m²) bis 2026 (200 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Stuhr gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Diepholz sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Diepholz mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WeyheDiepholz | 230 €/m² | 146 | 01.01.2026 |
| SykeDiepholz | 125 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| BassumDiepholz | 100 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| DiepholzDiepholz | 87 €/m² | 126 | 01.01.2026 |
| TwistringenDiepholz | 78 €/m² | 121 | 01.01.2026 |
| HüdeDiepholz | 68 €/m² | 14 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (174 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
57
111
200
295
345
Werte in €/m².
- unter 150 €31 %54
- 150–350 €61,5 %107
- 350–700 €7,5 %13
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Stuhr nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stuhr?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 396 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Stuhr ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 174 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Stuhr
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stuhr?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Stuhr ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 283 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Stuhr?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Stuhr stützt sich auf eine Zonenzahl von 174.
Welche Nutzungsart ist in Stuhr am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Stuhr stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Stuhr einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Stuhr liegt bei 200 €/m², der Median des Landkreises Diepholz bei 70 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Stuhr belastbar sagen?
Mit 174 Richtwertzonen in Stuhr bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.