Bodenrichtwert Lemförde
Der Median-Bodenrichtwert in Lemförde liegt bei 64 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 105 €/m². Das sind 39 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Diepholz von 105 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −39 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Diepholz, 105 €/m²
- Rang im Landkreis Diepholz
- 8 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 18–105 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lemförde?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Lemförde 33 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Lemförde beginnen bei 18 €/m² und reichen bis 105 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 33 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 64 €/m² (17 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 62 bis 74 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Lemförde im Landkreis Diepholz?
Die Einordnung in Lemförde im Landkreis Diepholz: Rang 8 von 45 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Diepholz, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
- Lemförde62
- Stemshorn57
- Quernheim42
- Marl41
- Stemwede25
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (33 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Lemförde
- 62 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Diepholz
- 70 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −11,4 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Bodenrichtwert-Median
- Lemförde
- 64 €/m²
- Median · Wohnbauland · 17 Richtwertzonen
- Diepholz
- 105 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −39 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 14 von 45
- Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 47,6 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Diepholz sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Diepholz mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WeyheDiepholz | 230 €/m² | 146 | 01.01.2026 |
| StuhrDiepholz | 200 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| SykeDiepholz | 125 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| BassumDiepholz | 100 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| DiepholzDiepholz | 87 €/m² | 126 | 01.01.2026 |
| TwistringenDiepholz | 78 €/m² | 121 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (33 Richtwertzonen).
- Minimum
- 18 €/m²
- 25 %-Quantil
- 44 €/m²
- Median
- 62 €/m²
- 75 %-Quantil
- 74 €/m²
- Maximum
- 105 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Mischnutzung. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Grundstückspreise in Lemförde: Bodenrichtwerte nach Nutzung
In Lemförde verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Die Angaben zeigen amtliche Bodenrichtwerte und von Grundradar berechnete Mediane nach Nutzungsart. Ein Bodenrichtwert gilt für eine Zone und ist kein Kaufpreis für ein einzelnes Grundstück.
- Wohnbauland
- Median: 64 €/m²Spanne: 34 €/m²–105 €/m²Stichtag: 01.01.202617 Zonen
- Sonstige Nutzung
- Median: 60 €/m²Spanne: 20 €/m²–100 €/m²Stichtag: 01.01.20262 Zonen
- Bauland in Mischnutzung
- Median: 52 €/m²Spanne: 18 €/m²–88 €/m²Stichtag: 01.01.202611 Zonen
- Gewerbe
- Median: 28 €/m²Spanne: 28 €/m²–28 €/m²Stichtag: 01.01.20263 Zonen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lemförde?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 425 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Was die Karte in Lemförde zeigt
Jeder Link öffnet die Karte mit einer Ebene. Geben Sie dort eine Adresse ein oder klicken Sie auf ein Flurstück, um zu sehen, was die Ebene an dieser Stelle angibt.
- Bodenrichtwerte in Lemförde auf der KarteMehr zur Ebene Bodenrichtwerte
- Hochwasser in Lemförde auf der Karte
- Lärm in Lemförde auf der KarteMehr zur Ebene Lärm
- Nettokaltmiete in Lemförde auf der KarteMehr zur Ebene Nettokaltmiete
- Breitband in Lemförde auf der KarteMehr zur Ebene Breitband
- Nahversorgung in Lemförde auf der KarteMehr zur Ebene Nahversorgung
- Schutzgebiete in Lemförde auf der KarteMehr zur Ebene Schutzgebiete
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Lemförde weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 33 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
BORIS.NI öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Ob eine Adresse in einer amtlichen Hochwasserfläche liegt, zeigt der Hochwasser-Check, und liegt sie außerhalb, nennt er den Abstand zur nächsten Fläche.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Lemförde
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lemförde?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Lemförde 64 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Lemförde?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Lemförde stützt sich auf eine Zonenzahl von 33.
Welche Nutzungsart ist in Lemförde am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Lemförde ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Lemförde einzuordnen?
Lemförde und der Landkreis Diepholz unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 62 €/m² gegenüber 70 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Lemförde belastbar sagen?
Mit 33 Richtwertzonen in Lemförde bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Was kostet Bauland in Lemförde?
Die amtlichen Bodenrichtwerte für Wohnbauland in Lemförde reichen zum Stichtag 01.01.2026 von 34 €/m² bis 105 €/m². Grundradar berechnet aus 17 Zonen zum Stichtag 01.01.2026 einen Median von 64 €/m². Der Kaufpreis eines einzelnen Grundstücks kann davon abweichen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.