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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Marl

Der Median-Bodenrichtwert in Marl liegt bei 41 €/m² über alle Nutzungsarten zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 70 €/m². Das sind 41,4 Prozent weniger als der Median über alle Nutzungsarten im Landkreis Diepholz von 70 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Landkreis
−41,4 %
Median alle Nutzungsarten im Landkreis Diepholz, 70 €/m²
Rang im Landkreis Diepholz
19 von 45
Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
18–74 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
Nachbargemeinde
−39,7 %
Gegenüber Hüde, 68 €/m²
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Marl?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Der Median-Bodenrichtwert in Marl beträgt 41 €/m² bei einer Zonenzahl von 6. Für die einzelne Lage bleibt die amtliche Richtwertzone maßgeblich.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 6 amtliche Zonen. Er ist nur eingeschränkt belastbar, weil die Zonenzahl gering ist; es handelt sich nicht um eine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 64 €/m² (2 Richtwertzonen). Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Marl im Landkreis Diepholz?

Die Einordnung in Marl im Landkreis Diepholz: Rang 19 von 45 nach Median-Bodenrichtwert.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Diepholz, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Marl und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Landkreis Diepholz 70
  1. Hüde68
  2. Lemförde, Flecken62
  3. Stemshorn57
  4. Brockum48
  5. Quernheim42
  6. Marl41

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (6 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Marl
41 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Diepholz
70 €/m²
Median Landkreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
−41,4 %
unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
19 von 45
Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Bodenrichtwert-Median
Marl
64 €/m²
Median · Wohnbauland · 2 Richtwertzonen
Diepholz
105 €/m²
Median Landkreis · Wohnbauland
Abweichung
−39 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
15 von 45
Gemeinden im Landkreis Diepholz mit Wohnbauland-Median
Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 64 % zu.

Median-Bodenrichtwert in Marl je Stichtagsjahr
202530354045201120142019202320262011: 25 €/m²2012: 44 €/m²2013: 42 €/m²2014: 42 €/m²2015: 42 €/m²2016: 29 €/m²2019: 31 €/m²2020: 31 €/m²2022: 37 €/m²2023: 37 €/m²2024: 41 €/m²2025: 41 €/m²2026: 41 €/m²2541

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Landkreis Diepholz sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Diepholz mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Landkreis Diepholz, Median über alle Nutzungsarten
WeyheDiepholz230 €/m²14601.01.2026
StuhrDiepholz200 €/m²17401.01.2026
SykeDiepholz125 €/m²16701.01.2026
BassumDiepholz100 €/m²16701.01.2026
DiepholzDiepholz87 €/m²12601.01.2026
TwistringenDiepholz78 €/m²12101.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (6 Richtwertzonen).

Minimum
18 €/m²
25 %-Quantil
28 €/m²
Median
41 €/m²
75 %-Quantil
68 €/m²
Maximum
74 €/m²

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

In Marl verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.

Median

Wohnen2 Zonen · 33,3 %64 €/m²
Mischnutzung2 Zonen · 33,3 %45 €/m²
Gewerbe2 Zonen · 33,3 %28 €/m²

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marl?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

NI Flächen-Lage-Modell

Hebesatz B
275 %

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Marl weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.

Quelle
Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
6 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
keine (3 Nutzungsarten mit je 2 Zonen)
Rechtsgrundlage
Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Marl

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Marl?

Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Marl ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 41 €/m² über alle Nutzungsarten. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Marl?

Die Bodenrichtwert-Auswertung in Marl stützt sich auf eine Zonenzahl von 6.

Welche Nutzungsart ist in Marl am häufigsten vertreten?

In Marl überwiegt keine Nutzungsart: 3 Nutzungsarten kommen auf je 2 Zonen. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart seiner Richtwertzone.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Marl einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Marl liegt bei 41 €/m², der Median des Landkreises Diepholz bei 70 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Marl belastbar sagen?

Mit 6 Richtwertzonen in Marl bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.

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