Bodenrichtwert Rödermark
Bodenrichtwerte in Rödermark liegen mit 650 €/m² für Wohnbauland unter dem Landkreismedian. Stichtag: 01.01.2024. Das sind 10,3 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Offenbach von 725 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −10,3 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Offenbach, 725 €/m²
- Rang im Landkreis Offenbach
- 11 von 13
- Gemeinden im Landkreis Offenbach mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1,3–750 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rödermark?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Rödermark 56 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Rödermark bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 1,3 und 750 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 56 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 650 €/m² (18 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 481 bis 719 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Rödermark im Landkreis Offenbach?
Im Kreisvergleich rangiert Rödermark auf Platz 11 von 13 im Landkreis Offenbach. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Offenbach, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (56 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Rödermark
- 200 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Offenbach
- 400 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −50 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 11 von 13
- Gemeinden im Landkreis Offenbach mit Bodenrichtwert-Median
- Rödermark
- 650 €/m²
- Median · Wohnbauland · 18 Richtwertzonen
- Offenbach
- 725 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −10,3 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 10 von 13
- Gemeinden im Landkreis Offenbach mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Rödermark sind die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage gefallen: von 420 €/m² (2020) auf 200 €/m² (2024); kumuliert −52,4 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Offenbach sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Offenbach mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Langen (Hessen)Offenbach | 950 €/m² | 44 | 01.01.2024 |
| Neu-Isenburg, Hugenotten- und WaldenserstadtOffenbach | 950 €/m² | 53 | 01.01.2024 |
| ObertshausenOffenbach | 700 €/m² | 77 | 01.01.2024 |
| DreieichOffenbach | 663 €/m² | 120 | 01.01.2024 |
| RodgauOffenbach | 550 €/m² | 152 | 01.01.2024 |
| DietzenbachOffenbach | 513 €/m² | 30 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (56 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
4,7
89
200
581
713
Werte in €/m².
- unter 150 €42,9 %24
- 150–350 €17,9 %10
- 350–700 €26,8 %15
- 700–1.200 €12,5 %7
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Rödermark nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rödermark?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 990 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Rödermark ist 01.01.2024; die Werte folgen der Veröffentlichung von Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 56 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Rödermark
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rödermark?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Rödermark 650 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Rödermark?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Rödermark stützt sich auf eine Zonenzahl von 56.
Welche Nutzungsart ist in Rödermark am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Rödermark stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Rödermark einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Offenbach (400 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Rödermark bei 200 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Rödermark belastbar sagen?
Bei 56 Richtwertzonen in Rödermark ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.