Bodenrichtwert Stadtroda
Der Median-Bodenrichtwert in Stadtroda beträgt 70 €/m² über alle Nutzungsarten (Stichtag 01.01.2026); das sind rund 94,4 % oberhalb des Kreismedians (36 €/m²). Das sind 94,4 Prozent mehr als der Median über alle Nutzungsarten im Saale-Holzland-Kreis von 36 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +94,4 %
- Median alle Nutzungsarten im Saale-Holzland-Kreis, 36 €/m²
- Rang im Saale-Holzland-Kreis
- 16 von 91
- Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 4–185 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
- Nachbargemeinde
- +85,4 %
- Gegenüber Ruttersdorf-Lotschen, 38 €/m²
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stadtroda?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Stadtroda beginnen bei 4 €/m² und reichen bis 185 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 50 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 93 €/m² (2 Richtwertzonen). Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Stadtroda im Saale-Holzland-Kreis?
Die Einordnung in Stadtroda im Saale-Holzland-Kreis: Rang 16 von 91 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Saale-Holzland-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (50 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Stadtroda
- 70 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Saale-Holzland-Kreis
- 36 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +94,4 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 16 von 91
- Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Stadtroda
- 93 €/m²
- Median · Wohnbauland · 2 Richtwertzonen
- Saale-Holzland-Kreis
- 50 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +85 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 3 von 19
- Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2010 und 2026 legte der Median um rund 180 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| GroßlöbichauSaale-Holzland-Kreis | 145 €/m² | 7 | 01.01.2026 |
| GolmsdorfSaale-Holzland-Kreis | 143 €/m² | 4 | 01.01.2026 |
| KahlaSaale-Holzland-Kreis | 128 €/m² | 28 | 01.01.2026 |
| GroßpürschützSaale-Holzland-Kreis | 120 €/m² | 4 | 01.01.2026 |
| NeuengönnaSaale-Holzland-Kreis | 110 €/m² | 9 | 01.01.2026 |
| RausdorfSaale-Holzland-Kreis | 105 €/m² | 2 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (50 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Acker. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Sonstige Nutzung.
17
31
70
99
127
Werte in €/m².
- unter 150 €92 %46
- 150–350 €8 %4
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Stadtroda verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stadtroda?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell
- Hebesatz B
- 411 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 59 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Stadtroda weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: GDI-Th, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Thüringen.
- Quelle
- GDI-Th Thüringen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 50 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Sonstige Nutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Thüringen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Thüringen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Stadtroda stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Stadtroda
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stadtroda?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Stadtroda 70 €/m² über alle Nutzungsarten. Quelle: GDI-Th Thüringen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Stadtroda?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Stadtroda beträgt 50. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 70 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Stadtroda am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Stadtroda stellt Sonstige Nutzung die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Stadtroda einzuordnen?
Stadtroda und der Saale-Holzland-Kreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 70 €/m² gegenüber 36 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Stadtroda belastbar sagen?
Aus 50 Richtwertzonen in Stadtroda lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: GDI-Th Thüringen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.