Bodenrichtwert Bismark (Altmark)
In Bismark (Altmark) liegt der Bodenrichtwert mit 18 €/m² für Wohnbauland 48,6 % unter dem Median des Landkreises Stendal (35 €/m²). Stichtag: 01.01.2026. Das sind 48,6 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Stendal von 35 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −48,6 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Stendal, 35 €/m²
- Rang im Landkreis Stendal
- 13 von 25
- Gemeinden im Landkreis Stendal mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 5–60 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bismark (Altmark)?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Bismark (Altmark) 76 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Bismark (Altmark) reichen von 5 €/m² bis 60 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 76 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 18 €/m² (25 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 14 bis 25 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal?
Innerhalb des Landkreises Stendal liegt Bismark (Altmark) auf Position 13 der 25 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Stendal, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
- Stendal45
- Gardelegen18
- Osterburg (Altmark)15
- Rochau11
- Bismark (Altmark)10
- Kalbe (Milde)8
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (76 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Bismark (Altmark)
- 10 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Stendal
- 18 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −44,4 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 13 von 25
- Gemeinden im Landkreis Stendal mit Bodenrichtwert-Median
- Bismark (Altmark)
- 18 €/m²
- Median · Wohnbauland · 25 Richtwertzonen
- Stendal
- 35 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −48,6 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 15 von 19
- Gemeinden im Landkreis Stendal mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Bismark (Altmark) verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 6,5 €/m² (2016) auf 10 €/m² (2026); kumuliert +53,8 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Stendal sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Stendal mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| StendalStendal | 45 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| TangermündeStendal | 40 €/m² | 78 | 01.01.2026 |
| ArneburgStendal | 33 €/m² | 24 | 01.01.2026 |
| HasselStendal | 28 €/m² | 10 | 01.01.2026 |
| HavelbergStendal | 20 €/m² | 51 | 01.01.2026 |
| TangerhütteStendal | 16 €/m² | 83 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (76 Richtwertzonen).
- Minimum
- 5 €/m²
- 25 %-Quantil
- 8 €/m²
- Median
- 10 €/m²
- 75 %-Quantil
- 18 €/m²
- Maximum
- 60 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Gewerbe. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Bismark (Altmark) verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bismark (Altmark)?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell ST
- Hebesatz B
- 437 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 12 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Bismark (Altmark) gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt 01.01.2026, Lizenz Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- LVermGeo Sachsen-Anhalt
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 76 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Sachsen-Anhalt stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Sachsen-Anhalt im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Bismark (Altmark)
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bismark (Altmark)?
Grundradar berechnet aus 25 Richtwertzonen in Bismark (Altmark) einen Median-Bodenrichtwert von 18 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: LVermGeo Sachsen-Anhalt, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Bismark (Altmark)?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Bismark (Altmark) beträgt 76. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 10 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Bismark (Altmark) am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Bismark (Altmark) ist Mischnutzung. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Bismark (Altmark) einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Stendal (18 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Bismark (Altmark) bei 10 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Bismark (Altmark) belastbar sagen?
Aus 76 Richtwertzonen in Bismark (Altmark) lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: LVermGeo Sachsen-Anhalt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.