Bodenrichtwert Gladbeck
Bodenrichtwerte in Gladbeck bewegen sich mit einem Median von 260 €/m² für Wohnbauland auf Kreisniveau (Stichtag 01.01.2026). Das sind 3,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Recklinghausen von 270 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −3,7 %
- Median Wohnbauland im Kreis Recklinghausen, 270 €/m²
- Rang im Kreis Recklinghausen
- 8 von 10
- Gemeinden im Kreis Recklinghausen mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,9–600 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Gladbeck?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Gladbeck 215 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Gladbeck liegt bei 0,9 €/m², der höchste bei 600 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 215 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 260 €/m² (175 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 230 bis 290 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Gladbeck im Kreis Recklinghausen?
Gladbeck belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Recklinghausen Rang 8 von 10.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Recklinghausen, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
- Essen360
- Dorsten280
- Bottrop280
- Gladbeck250
- Gelsenkirchen205
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (215 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Gladbeck
- 250 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Recklinghausen
- 260 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −3,8 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 10
- Gemeinden im Kreis Recklinghausen mit Bodenrichtwert-Median
- Gladbeck
- 260 €/m²
- Median · Wohnbauland · 175 Richtwertzonen
- Recklinghausen
- 270 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −3,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 10
- Gemeinden im Kreis Recklinghausen mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 56,3 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Recklinghausen sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Recklinghausen mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Haltern am SeeRecklinghausen | 320 €/m² | 205 | 01.01.2026 |
| RecklinghausenRecklinghausen | 290 €/m² | 493 | 01.01.2026 |
| DorstenRecklinghausen | 280 €/m² | 247 | 01.01.2026 |
| WaltropRecklinghausen | 280 €/m² | 169 | 01.01.2026 |
| Castrop-RauxelRecklinghausen | 260 €/m² | 473 | 01.01.2026 |
| HertenRecklinghausen | 260 €/m² | 338 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (215 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
147
220
250
295
326
Werte in €/m².
- unter 150 €10,2 %22
- 150–350 €81,9 %176
- 350–700 €7,9 %17
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Gladbeck entfällt der Hauptanteil der Bodenrichtwertzonen auf Wohnflächen (81,4 %). Der ausgewiesene Median bleibt dennoch eine Zusammenfassung über alle ausgewerteten Zonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gladbeck?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 950 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 383 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Gladbeck weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 215 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Gladbeck stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Gladbeck
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Gladbeck?
Grundradar berechnet aus 175 Richtwertzonen in Gladbeck einen Median-Bodenrichtwert von 260 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Gladbeck?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Gladbeck beträgt 215. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 250 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Gladbeck am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Gladbeck Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Gladbeck einzuordnen?
Gladbeck und der Kreis Recklinghausen unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 250 €/m² gegenüber 260 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Gladbeck belastbar sagen?
Bei 215 Richtwertzonen in Gladbeck ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.