Bodenrichtwert Kalkar
Der Median-Bodenrichtwert in Kalkar entspricht mit 165 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2026. Das sind 8,3 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Kleve von 180 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −8,3 %
- Median Wohnbauland im Kreis Kleve, 180 €/m²
- Rang im Kreis Kleve
- 8 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–260 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Kalkar?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Kalkar 34 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Kalkar liegt bei 0,6 €/m², der höchste bei 260 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 34 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 165 €/m² (11 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 160 bis 195 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Kalkar im Kreis Kleve?
Kalkar belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Kleve Rang 8 von 16.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Kleve, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (34 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Kalkar
- 125 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Kleve
- 140 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −10,7 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Bodenrichtwert-Median
- Kalkar
- 165 €/m²
- Median · Wohnbauland · 11 Richtwertzonen
- Kleve
- 180 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −8,3 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 11 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 31,6 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Kleve sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Kleve mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| GeldernKleve | 165 €/m² | 38 | 01.01.2026 |
| KleveKleve | 165 €/m² | 48 | 01.01.2026 |
| Emmerich am RheinKleve | 160 €/m² | 41 | 01.01.2026 |
| KerkenKleve | 160 €/m² | 15 | 01.01.2026 |
| KranenburgKleve | 160 €/m² | 25 | 01.01.2026 |
| Bedburg-HauKleve | 150 €/m² | 24 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (34 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
32
77
125
165
197
Werte in €/m².
- unter 150 €61,8 %21
- 150–350 €38,2 %13
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Kalkar gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kalkar?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 656 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 168 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Kalkar sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 34 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- keine (2 Nutzungsarten mit je 11 Zonen)
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Kalkar
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Kalkar?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Kalkar 165 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Kalkar?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Kalkar beträgt 34. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Kalkar am häufigsten vertreten?
In Kalkar überwiegt keine Nutzungsart: 2 Nutzungsarten kommen auf je 11 Zonen. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart seiner Richtwertzone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Kalkar einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Kreis Kleve (140 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Kalkar bei 125 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Kalkar belastbar sagen?
Mit 34 Richtwertzonen in Kalkar bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.