Bodenrichtwert Emmerich am Rhein
Der Median-Bodenrichtwert in Emmerich am Rhein entspricht mit 185 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2026. Das sind 2,8 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Kleve von 180 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +2,8 %
- Median Wohnbauland im Kreis Kleve, 180 €/m²
- Rang im Kreis Kleve
- 3 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–700 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Emmerich am Rhein?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Emmerich am Rhein 41 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Emmerich am Rhein beginnen bei 0,6 €/m² und reichen bis 700 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 41 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 185 €/m² (20 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 160 bis 235 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Emmerich am Rhein im Kreis Kleve?
Die Einordnung in Emmerich am Rhein im Kreis Kleve: Rang 3 von 16 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Kleve, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (41 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Emmerich am Rhein
- 160 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Kleve
- 140 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +14,3 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 3 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Bodenrichtwert-Median
- Emmerich am Rhein
- 185 €/m²
- Median · Wohnbauland · 20 Richtwertzonen
- Kleve
- 180 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +2,8 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 4 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 68,4 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Kleve sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Kleve mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| GeldernKleve | 165 €/m² | 38 | 01.01.2026 |
| KleveKleve | 165 €/m² | 48 | 01.01.2026 |
| KerkenKleve | 160 €/m² | 15 | 01.01.2026 |
| KranenburgKleve | 160 €/m² | 25 | 01.01.2026 |
| Bedburg-HauKleve | 150 €/m² | 24 | 01.01.2026 |
| GochKleve | 145 €/m² | 55 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (41 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
50
86
160
230
260
Werte in €/m².
- unter 150 €46,3 %19
- 150–350 €46,3 %19
- 350–700 €4,9 %2
- 700–1.200 €2,4 %1
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Emmerich am Rhein verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Emmerich am Rhein?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 671 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 192 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Emmerich am Rhein weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 41 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Emmerich am Rhein stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Emmerich am Rhein
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Emmerich am Rhein?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Emmerich am Rhein ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 185 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Emmerich am Rhein?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Emmerich am Rhein beträgt 41. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Emmerich am Rhein am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Emmerich am Rhein stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Emmerich am Rhein einzuordnen?
Emmerich am Rhein und der Kreis Kleve unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 160 €/m² gegenüber 140 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Emmerich am Rhein belastbar sagen?
Mit 41 Richtwertzonen in Emmerich am Rhein bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.