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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Geldern

Mit 175 €/m² für Wohnbauland spiegelt der Bodenrichtwert in Geldern das Niveau des Kreises Kleve zum Stichtag 01.01.2026 wider. Das sind 2,8 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Kleve von 180 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Kreis
−2,8 %
Median Wohnbauland im Kreis Kleve, 180 €/m²
Rang im Kreis Kleve
1 von 16
Gemeinden im Kreis Kleve mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,6–400 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Geldern?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Geldern 38 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Geldern bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,6 und 400 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 38 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 175 €/m² (15 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 165 bis 225 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Geldern im Kreis Kleve?

Im Kreisvergleich rangiert Geldern auf Platz 1 von 16 im Kreis Kleve. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Kleve, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Geldern und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Kreis Kleve 140
  1. Geldern165
  2. Kerken160
  3. Straelen120
  4. Kevelaer118
  5. Issum75
  6. Sonsbeck70

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (38 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Geldern
165 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Kleve
140 €/m²
Median Kreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
+17,9 %
über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
1 von 16
Gemeinden im Kreis Kleve mit Bodenrichtwert-Median
Geldern
175 €/m²
Median · Wohnbauland · 15 Richtwertzonen
Kleve
180 €/m²
Median Kreis · Wohnbauland
Abweichung
−2,8 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
9 von 16
Gemeinden im Kreis Kleve mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

In Geldern verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 115 €/m² (2011) auf 165 €/m² (2026); kumuliert +43,5 %.

Median-Bodenrichtwert in Geldern je Stichtagsjahr
1001201401601802011201420172020202320262011: 115 €/m²2012: 115 €/m²2013: 115 €/m²2014: 115 €/m²2015: 118 €/m²2016: 118 €/m²2017: 118 €/m²2018: 118 €/m²2019: 120 €/m²2020: 120 €/m²2021: 135 €/m²2022: 140 €/m²2023: 143 €/m²2024: 145 €/m²2025: 150 €/m²2026: 165 €/m²115165

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Kreis Kleve sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Kreis Kleve mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Kreis Kleve, Median über alle Nutzungsarten
KleveKleve165 €/m²4801.01.2026
Emmerich am RheinKleve160 €/m²4101.01.2026
KerkenKleve160 €/m²1501.01.2026
KranenburgKleve160 €/m²2501.01.2026
Bedburg-HauKleve150 €/m²2401.01.2026
GochKleve145 €/m²5501.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (38 Richtwertzonen).

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.

P10

46

P25

51

Median

165

P75

208

P90

242

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 38 Richtwertzonen
  • unter 150 €42,1 %16
  • 150–350 €55,3 %21
  • 350–700 €2,6 %1
  • 700–1.200 €0 %0
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Geldern verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.

Median

Wohnen15 Zonen · 39,5 %175 €/m²
Mischnutzung9 Zonen · 23,7 %170 €/m²
Gewerbe8 Zonen · 21,1 %50 €/m²
Sonstige Nutzung3 Zonen · 7,9 %75 €/m²
Acker1 Zone · 2,6 %13 €/m²
Weitere Nutzungsarten2 Zonen · 5,3 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Geldern?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell NRW

Hebesatz B
618 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
168 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Der Stichtag in Geldern ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
38 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Wohnen
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Geldern

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Geldern?

Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Geldern 175 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Geldern?

Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Geldern beträgt 38. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 165 €/m², Stichtag 01.01.2026.

Welche Nutzungsart ist in Geldern am häufigsten vertreten?

Am häufigsten sind in Geldern Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Geldern einzuordnen?

Im Vergleich mit dem Kreis Kleve (140 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Geldern bei 165 €/m².

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Geldern belastbar sagen?

Mit 38 Richtwertzonen in Geldern bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.

Vor der Preisverhandlung

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