Bodenrichtwert Goch
Mit 195 €/m² für Wohnbauland spiegelt der Bodenrichtwert in Goch das Niveau des Kreises Kleve zum Stichtag 01.01.2026 wider. Das sind 8,3 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Kleve von 180 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +8,3 %
- Median Wohnbauland im Kreis Kleve, 180 €/m²
- Rang im Kreis Kleve
- 7 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–650 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Goch?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Goch 55 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Goch bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,6 und 650 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 55 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 195 €/m² (18 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 163 bis 228 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Goch im Kreis Kleve?
Im Kreisvergleich rangiert Goch auf Platz 7 von 16 im Kreis Kleve. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Kleve, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (55 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Goch
- 145 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Kleve
- 140 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +3,6 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 7 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Bodenrichtwert-Median
- Goch
- 195 €/m²
- Median · Wohnbauland · 18 Richtwertzonen
- Kleve
- 180 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +8,3 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 2 von 16
- Gemeinden im Kreis Kleve mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Goch verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 90 €/m² (2011) auf 145 €/m² (2026); kumuliert +61,1 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Kleve sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Kleve mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| GeldernKleve | 165 €/m² | 38 | 01.01.2026 |
| KleveKleve | 165 €/m² | 48 | 01.01.2026 |
| Emmerich am RheinKleve | 160 €/m² | 41 | 01.01.2026 |
| KerkenKleve | 160 €/m² | 15 | 01.01.2026 |
| KranenburgKleve | 160 €/m² | 25 | 01.01.2026 |
| Bedburg-HauKleve | 150 €/m² | 24 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (55 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
50
130
145
183
238
Werte in €/m².
- unter 150 €52,7 %29
- 150–350 €45,5 %25
- 350–700 €1,8 %1
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Goch verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Goch?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 642 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 194 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Goch ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 55 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Goch
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Goch?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Goch 195 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Goch?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Goch beträgt 55. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Goch am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Goch stellt Mischnutzung die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Goch einzuordnen?
Goch und der Kreis Kleve unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 145 €/m² gegenüber 140 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Goch belastbar sagen?
Mit 55 Richtwertzonen in Goch bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.