Bodenrichtwert Großalmerode
Der Median-Bodenrichtwert in Großalmerode entspricht mit 36 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2024. Damit liegt die Gemeinde auf dem Median für Wohnbauland im Werra-Meißner-Kreis von 36 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- 0 %
- Median Wohnbauland im Werra-Meißner-Kreis, 36 €/m²
- Rang im Werra-Meißner-Kreis
- 16 von 17
- Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,35–95 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Großalmerode?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Großalmerode 177 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Großalmerode beginnen bei 0,35 €/m² und reichen bis 95 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 177 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 36 €/m² (23 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 31 bis 42 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Großalmerode im Werra-Meißner-Kreis?
Großalmerode belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Werra-Meißner-Kreises Rang 16 von 17.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Werra-Meißner-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (177 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Großalmerode
- 0,9 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Werra-Meißner-Kreis
- 4 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −77,5 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 16 von 17
- Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Großalmerode
- 36 €/m²
- Median · Wohnbauland · 23 Richtwertzonen
- Werra-Meißner-Kreis
- 36 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- 0 %
- auf Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 5 von 16
- Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2020 und 2024 legte der Median um rund 20 % zu.
Der Gesamtmedian wird hier stark von Acker-, Grünland- und Forstflächen geprägt; für Wohnbaugrundstücke ist die gestrichelte Linie „Median Wohnbauland“ maßgeblich.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| EschwegeWerra-Meißner-Kreis | 32 €/m² | 212 | 01.01.2024 |
| WehretalWerra-Meißner-Kreis | 25 €/m² | 53 | 01.01.2024 |
| Hessisch LichtenauWerra-Meißner-Kreis | 24 €/m² | 141 | 01.01.2024 |
| Neu-EichenbergWerra-Meißner-Kreis | 24 €/m² | 43 | 01.01.2024 |
| Bad Sooden-AllendorfWerra-Meißner-Kreis | 23 €/m² | 138 | 01.01.2024 |
| RinggauWerra-Meißner-Kreis | 22 €/m² | 60 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (177 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,35 €/m²
- 25 %-Quantil
- 0,65 €/m²
- Median
- 0,9 €/m²
- 75 %-Quantil
- 20 €/m²
- Maximum
- 95 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Großalmerode überwiegen Acker, Grünland und Wald mit zusammen 61 %. Das beschreibt vor allem die Nutzungsstruktur der ausgewerteten Zonen.
Median
Drei Nutzungsarten tragen hier genau 36 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Großalmerode?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 450 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Großalmerode weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2024 aus; herausgebende Stelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 177 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- keine (3 Nutzungsarten mit je 36 Zonen)
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Großalmerode stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2024; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Großalmerode
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Großalmerode?
Grundradar berechnet aus 23 Richtwertzonen in Großalmerode einen Median-Bodenrichtwert von 36 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Großalmerode?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Großalmerode beträgt 177. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 0,9 €/m², Stichtag 01.01.2024.
Welche Nutzungsart ist in Großalmerode am häufigsten vertreten?
In Großalmerode überwiegt keine Nutzungsart: 3 Nutzungsarten kommen auf je 36 Zonen. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart seiner Richtwertzone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Großalmerode einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Werra-Meißner-Kreis (4 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Großalmerode bei 0,9 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Großalmerode belastbar sagen?
Mit 177 Richtwertzonen in Großalmerode bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.