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grundradar
Stichtag 01.01.2024

Bodenrichtwert Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt

Das Bodenrichtwert-Niveau in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt ist hoch: 60 €/m² für Wohnbauland im Median (Stichtag 01.01.2024), 25 % über dem Median im Schwalm-Eder-Kreis. Das sind 25 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Schwalm-Eder-Kreis von 48 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Landkreis
+25 %
Median Wohnbauland im Schwalm-Eder-Kreis, 48 €/m²
Rang im Schwalm-Eder-Kreis
4 von 27
Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,45–250 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt 156 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt beginnen bei 0,45 €/m² und reichen bis 250 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 156 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 60 €/m² (38 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 47 bis 104 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt im Schwalm-Eder-Kreis?

Die Einordnung in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt im Schwalm-Eder-Kreis: Rang 4 von 27 nach Median-Bodenrichtwert.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Schwalm-Eder-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Schwalm-Eder-Kreis 5
  1. Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt31
  2. Bad Emstal30
  3. Bad Wildungen29
  4. Edertal, Nationalparkgemeinde26
  5. Gudensberg23
  6. Bad Zwesten6,5
  7. Borken (Hessen)4,5
  8. Naumburg4
  9. Niedenstein3
  10. Wabern2,7
  11. Felsberg2,5

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (156 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
31 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Schwalm-Eder-Kreis
5 €/m²
Median Landkreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
+520 %
über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
4 von 27
Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
60 €/m²
Median · Wohnbauland · 38 Richtwertzonen
Schwalm-Eder-Kreis
48 €/m²
Median Landkreis · Wohnbauland
Abweichung
+25 %
über dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
7 von 27
Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 um rund 17 % gestiegen.

Median-Bodenrichtwert in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt je Stichtagsjahr
262830322020202220242020: 27 €/m²2022: 27 €/m²2024: 31 €/m²2731

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis, Median über alle Nutzungsarten
EdermündeSchwalm-Eder-Kreis43 €/m²6001.01.2024
MelsungenSchwalm-Eder-Kreis34 €/m²10401.01.2024
Schwalmstadt, KonfirmationsstadtSchwalm-Eder-Kreis34 €/m²19601.01.2024
GuxhagenSchwalm-Eder-Kreis29 €/m²6401.01.2024
GudensbergSchwalm-Eder-Kreis23 €/m²8801.01.2024
KörleSchwalm-Eder-Kreis20 €/m²3401.01.2024

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (156 Richtwertzonen).

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.

P10

1,2

P25

2,4

Median

31

P75

73

P90

103

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 156 Richtwertzonen
  • unter 150 €98,7 %154
  • 150–350 €1,3 %2
  • 350–700 €0 %0
  • 700–1.200 €0 %0
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

In Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.

Median

Mischnutzung43 Zonen · 27,6 %80 €/m²
Wohnen38 Zonen · 24,4 %60 €/m²
Sonstige Nutzung25 Zonen · 16 %5 €/m²
Acker14 Zonen · 9 %1,8 €/m²
Grünland14 Zonen · 9 %1,4 €/m²
Weitere Nutzungsarten22 Zonen · 14,1 %mehrere Mediane

Drei Nutzungsarten tragen hier genau 14 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

HE Flächen-Faktor

Hebesatz B
240 %

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

In Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.

Quelle
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Stichtag
01.01.2024
Umfang der Auswertung
156 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Mischnutzung
Rechtsgrundlage
Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. In Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2024; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt?

Grundradar berechnet aus 38 Richtwertzonen in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt einen Median-Bodenrichtwert von 60 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt?

Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt beträgt 156. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.

Welche Nutzungsart ist in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt am häufigsten vertreten?

Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt ist Mischnutzung. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt einzuordnen?

Im Vergleich mit dem Schwalm-Eder-Kreis (5 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt bei 31 €/m².

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt belastbar sagen?

Bei 156 Richtwertzonen in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.

Vor der Preisverhandlung

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