Bodenrichtwert Felsberg
Bodenrichtwerte in Felsberg bewegen sich mit einem Median von 48 €/m² für Wohnbauland auf Kreisniveau (Stichtag 01.01.2024). Damit liegt die Gemeinde auf dem Median für Wohnbauland im Schwalm-Eder-Kreis von 48 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- 0 %
- Median Wohnbauland im Schwalm-Eder-Kreis, 48 €/m²
- Rang im Schwalm-Eder-Kreis
- 18 von 27
- Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,45–130 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Felsberg?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Felsberg 139 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Felsberg beginnen bei 0,45 €/m² und reichen bis 130 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 139 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 48 €/m² (26 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 43 bis 60 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Felsberg im Schwalm-Eder-Kreis?
Die Einordnung in Felsberg im Schwalm-Eder-Kreis: Rang 18 von 27 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Schwalm-Eder-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (139 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Felsberg
- 2,5 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Schwalm-Eder-Kreis
- 5 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −50 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 18 von 27
- Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Felsberg
- 48 €/m²
- Median · Wohnbauland · 26 Richtwertzonen
- Schwalm-Eder-Kreis
- 48 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- 0 %
- auf Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 11 von 27
- Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2020 und 2024 legte der Median um rund 25 % zu.
Der Gesamtmedian wird hier stark von Acker-, Grünland- und Forstflächen geprägt; für Wohnbaugrundstücke ist die gestrichelte Linie „Median Wohnbauland“ maßgeblich.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| EdermündeSchwalm-Eder-Kreis | 43 €/m² | 60 | 01.01.2024 |
| MelsungenSchwalm-Eder-Kreis | 34 €/m² | 104 | 01.01.2024 |
| Schwalmstadt, KonfirmationsstadtSchwalm-Eder-Kreis | 34 €/m² | 196 | 01.01.2024 |
| Fritzlar, Dom- und KaiserstadtSchwalm-Eder-Kreis | 31 €/m² | 156 | 01.01.2024 |
| GuxhagenSchwalm-Eder-Kreis | 29 €/m² | 64 | 01.01.2024 |
| GudensbergSchwalm-Eder-Kreis | 23 €/m² | 88 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (139 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,45 €/m²
- 25 %-Quantil
- 1,6 €/m²
- Median
- 2,5 €/m²
- 75 %-Quantil
- 32 €/m²
- Maximum
- 130 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Felsberg gemeinsam.
Median
Drei Nutzungsarten tragen hier genau 18 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Felsberg?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 495 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Felsberg sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 139 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Sonstige Nutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Felsberg stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2024; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Felsberg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Felsberg?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Felsberg 48 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Felsberg?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Felsberg stützt sich auf eine Zonenzahl von 139.
Welche Nutzungsart ist in Felsberg am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Felsberg Richtwertzonen der Nutzungsart Sonstige Nutzung. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Felsberg einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Felsberg liegt bei 2,5 €/m², der Median des Schwalm-Eder-Kreises bei 5 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Felsberg belastbar sagen?
Bei 139 Richtwertzonen in Felsberg ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.