Bodenrichtwert Freigericht
In Freigericht liegt der Bodenrichtwert mit 190 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2024) nahe am Median der Stadt Main-Kinzig-Kreis (200 €/m²). Das sind 5 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland in der Stadt Main-Kinzig-Kreis von 200 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Stadt
- −5 %
- Median Wohnbauland in der Stadt Main-Kinzig-Kreis, 200 €/m²
- Rang in der Stadt Main-Kinzig-Kreis
- 17 von 29
- Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,9–295 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Freigericht?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Freigericht 90 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Freigericht reichen von 0,9 €/m² bis 295 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 90 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 190 €/m² (27 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 170 bis 210 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Freigericht in der Stadt Main-Kinzig-Kreis?
Innerhalb der Stadt Main-Kinzig-Kreis liegt Freigericht auf Position 17 der 29 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn in der Stadt Main-Kinzig-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
- Linsengericht130
- Hasselroth85
- Rodenbach80
- Freigericht60
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (90 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Freigericht
- 60 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Main-Kinzig-Kreis
- 40 €/m²
- Median Stadt · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +50 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 17 von 29
- Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Freigericht
- 190 €/m²
- Median · Wohnbauland · 27 Richtwertzonen
- Main-Kinzig-Kreis
- 200 €/m²
- Median Stadt · Wohnbauland
- Abweichung
- −5 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 15 von 28
- Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Vom Stichtag 2020 (50 €/m²) bis 2024 (60 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Freigericht gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| NeubergMain-Kinzig-Kreis | 210 €/m² | 24 | 01.01.2024 |
| MaintalMain-Kinzig-Kreis | 173 €/m² | 90 | 01.01.2024 |
| BruchköbelMain-Kinzig-Kreis | 160 €/m² | 64 | 01.01.2024 |
| Bad OrbMain-Kinzig-Kreis | 140 €/m² | 32 | 01.01.2024 |
| LinsengerichtMain-Kinzig-Kreis | 130 €/m² | 60 | 01.01.2024 |
| GroßkrotzenburgMain-Kinzig-Kreis | 128 €/m² | 26 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (90 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
2
20
60
165
210
Werte in €/m².
- unter 150 €66,7 %60
- 150–350 €33,3 %30
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Freigericht nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Freigericht?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 530 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Freigericht ist 01.01.2024; die Werte folgen der Veröffentlichung von Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 90 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Freigericht
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Freigericht?
Grundradar berechnet aus 27 Richtwertzonen in Freigericht einen Median-Bodenrichtwert von 190 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Freigericht?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Freigericht beträgt 90. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 60 €/m², Stichtag 01.01.2024.
Welche Nutzungsart ist in Freigericht am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Freigericht ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Freigericht einzuordnen?
Im Vergleich mit der Stadt Main-Kinzig-Kreis (40 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Freigericht bei 60 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Freigericht belastbar sagen?
Aus 90 Richtwertzonen in Freigericht lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.