Bodenrichtwert Brachttal
In Brachttal liegt der Bodenrichtwert mit 95 €/m² für Wohnbauland 52,5 % unter dem Median der Stadt Main-Kinzig-Kreis (200 €/m²). Stichtag: 01.01.2024. Das sind 52,5 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland in der Stadt Main-Kinzig-Kreis von 200 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Stadt
- −52,5 %
- Median Wohnbauland in der Stadt Main-Kinzig-Kreis, 200 €/m²
- Rang in der Stadt Main-Kinzig-Kreis
- 21 von 29
- Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–120 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Brachttal?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Brachttal 60 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Brachttal reichen von 0,6 €/m² bis 120 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 60 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 95 €/m² (15 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 70 bis 98 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Brachttal in der Stadt Main-Kinzig-Kreis?
Innerhalb der Stadt Main-Kinzig-Kreis liegt Brachttal auf Position 21 der 29 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn in der Stadt Main-Kinzig-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (60 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Brachttal
- 25 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Main-Kinzig-Kreis
- 40 €/m²
- Median Stadt · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −37,5 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 21 von 29
- Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Brachttal
- 95 €/m²
- Median · Wohnbauland · 15 Richtwertzonen
- Main-Kinzig-Kreis
- 200 €/m²
- Median Stadt · Wohnbauland
- Abweichung
- −52,5 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 21 von 28
- Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Vom Stichtag 2020 (20 €/m²) bis 2024 (25 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Brachttal gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.
Der Gesamtmedian wird hier stark von Acker-, Grünland- und Forstflächen geprägt; für Wohnbaugrundstücke ist die gestrichelte Linie „Median Wohnbauland“ maßgeblich.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden in der Stadt Main-Kinzig-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| NeubergMain-Kinzig-Kreis | 210 €/m² | 24 | 01.01.2024 |
| MaintalMain-Kinzig-Kreis | 173 €/m² | 90 | 01.01.2024 |
| BruchköbelMain-Kinzig-Kreis | 160 €/m² | 64 | 01.01.2024 |
| Bad OrbMain-Kinzig-Kreis | 140 €/m² | 32 | 01.01.2024 |
| LinsengerichtMain-Kinzig-Kreis | 130 €/m² | 60 | 01.01.2024 |
| GroßkrotzenburgMain-Kinzig-Kreis | 128 €/m² | 26 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (60 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,6 €/m²
- 25 %-Quantil
- 1,1 €/m²
- Median
- 25 €/m²
- 75 %-Quantil
- 71 €/m²
- Maximum
- 120 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Brachttal nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brachttal?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 327 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Brachttal ist 01.01.2024; die Werte folgen der Veröffentlichung von Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 60 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Brachttal
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Brachttal?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Brachttal 95 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Brachttal?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Brachttal beträgt 60. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 25 €/m², Stichtag 01.01.2024.
Welche Nutzungsart ist in Brachttal am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Brachttal ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Brachttal einzuordnen?
Im Vergleich mit der Stadt Main-Kinzig-Kreis (40 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Brachttal bei 25 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Brachttal belastbar sagen?
Bei 60 Richtwertzonen in Brachttal ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.