Bodenrichtwert Hohenahr
Bodenrichtwerte in Hohenahr bewegen sich mit einem Median von 85 €/m² für Wohnbauland auf Kreisniveau (Stichtag 01.01.2024). Das sind 5,6 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Lahn-Dill-Kreis von 90 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −5,6 %
- Median Wohnbauland im Lahn-Dill-Kreis, 90 €/m²
- Rang im Lahn-Dill-Kreis
- 16 von 23
- Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–135 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hohenahr?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Hohenahr 65 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Hohenahr beginnen bei 0,6 €/m² und reichen bis 135 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 65 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 85 €/m² (13 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 75 bis 125 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Hohenahr im Lahn-Dill-Kreis?
Die Einordnung in Hohenahr im Lahn-Dill-Kreis: Rang 16 von 23 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Lahn-Dill-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (65 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Hohenahr
- 36 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Lahn-Dill-Kreis
- 50 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −28 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 16 von 23
- Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Hohenahr
- 85 €/m²
- Median · Wohnbauland · 13 Richtwertzonen
- Lahn-Dill-Kreis
- 90 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −5,6 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 10 von 23
- Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene zeigt sich zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 keine klare Trendrichtung; der Median bewegt sich nur geringfügig.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WetzlarLahn-Dill-Kreis | 120 €/m² | 349 | 01.01.2024 |
| HüttenbergLahn-Dill-Kreis | 85 €/m² | 83 | 01.01.2024 |
| BraunfelsLahn-Dill-Kreis | 68 €/m² | 90 | 01.01.2024 |
| Dillenburg, OranienstadtLahn-Dill-Kreis | 60 €/m² | 155 | 01.01.2024 |
| HerbornLahn-Dill-Kreis | 55 €/m² | 155 | 01.01.2024 |
| AßlarLahn-Dill-Kreis | 50 €/m² | 91 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (65 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,6 €/m²
- 25 %-Quantil
- 1 €/m²
- Median
- 36 €/m²
- 75 %-Quantil
- 65 €/m²
- Maximum
- 135 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Hohenahr verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenahr?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 265 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Hohenahr weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2024 aus; herausgebende Stelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 65 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Hohenahr
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Hohenahr?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Hohenahr 85 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Hohenahr?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Hohenahr stützt sich auf eine Zonenzahl von 65.
Welche Nutzungsart ist in Hohenahr am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Hohenahr stellt Mischnutzung die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Hohenahr einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Lahn-Dill-Kreis (50 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Hohenahr bei 36 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Hohenahr belastbar sagen?
Bei 65 Richtwertzonen in Hohenahr ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.