Bodenrichtwert Holdorf
Der Median-Bodenrichtwert in Holdorf beträgt 110 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); im Vergleich mit dem Landkreis Vechta (130 €/m²) sind das etwa 15,4 % weniger. Das sind 15,4 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Vechta von 130 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −15,4 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Vechta, 130 €/m²
- Rang im Landkreis Vechta
- 7 von 10
- Gemeinden im Landkreis Vechta mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 12–135 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Holdorf?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Holdorf 42 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Holdorf liegt bei 12 €/m², der höchste bei 135 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 42 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 110 €/m² (21 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 110 bis 115 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Holdorf im Landkreis Vechta?
Holdorf belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Landkreises Vechta Rang 7 von 10.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Vechta, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (42 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Holdorf
- 110 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Vechta
- 120 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −8,3 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 7 von 10
- Gemeinden im Landkreis Vechta mit Bodenrichtwert-Median
- Holdorf
- 110 €/m²
- Median · Wohnbauland · 21 Richtwertzonen
- Vechta
- 130 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −15,4 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 10
- Gemeinden im Landkreis Vechta mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 144,4 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Vechta sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Vechta mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| VechtaVechta | 223 €/m² | 124 | 01.01.2026 |
| Lohne (Oldenburg)Vechta | 170 €/m² | 121 | 01.01.2026 |
| DammeVechta | 145 €/m² | 95 | 01.01.2026 |
| DinklageVechta | 140 €/m² | 61 | 01.01.2026 |
| Steinfeld (Oldenburg)Vechta | 130 €/m² | 75 | 01.01.2026 |
| Neuenkirchen-VördenVechta | 120 €/m² | 44 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (42 Richtwertzonen).
- Minimum
- 12 €/m²
- 25 %-Quantil
- 70 €/m²
- Median
- 110 €/m²
- 75 %-Quantil
- 115 €/m²
- Maximum
- 135 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Acker. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Holdorf gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Holdorf?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 260 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Holdorf sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 42 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Holdorf
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Holdorf?
Grundradar berechnet aus 21 Richtwertzonen in Holdorf einen Median-Bodenrichtwert von 110 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Holdorf?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Holdorf beträgt 42. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Holdorf am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Holdorf Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Holdorf einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Vechta (120 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Holdorf bei 110 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Holdorf belastbar sagen?
Aus 42 Richtwertzonen in Holdorf lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.