Bodenrichtwert Lindwedel
Bodenrichtwerte in Lindwedel liegen mit 95 €/m² für Wohnbauland über dem Landkreisschnitt; die Abweichung beträgt 15,9 % (Stichtag 01.01.2026). Das sind 15,9 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Heidekreis von 82 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +15,9 %
- Median Wohnbauland im Heidekreis, 82 €/m²
- Rang im Heidekreis
- 8 von 23
- Gemeinden im Heidekreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 23–110 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lindwedel?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Lindwedel 19 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Bodenrichtwert-Median in Lindwedel: 60 €/m². Zahl der ausgewerteten Richtwertzonen: 19. Perzentile und Extremwerte sind bei dieser Zonenzahl wenig belastbar.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 19 amtliche Zonen. Er ist nur eingeschränkt belastbar, weil die Zonenzahl gering ist; es handelt sich nicht um eine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 95 €/m² (7 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 73 bis 108 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Lindwedel im Heidekreis?
Innerhalb des Heidekreises liegt Lindwedel auf Position 8 der 23 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Heidekreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (19 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Lindwedel
- 60 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Heidekreis
- 62 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −3,2 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 23
- Gemeinden im Heidekreis mit Bodenrichtwert-Median
- Lindwedel
- 95 €/m²
- Median · Wohnbauland · 7 Richtwertzonen
- Heidekreis
- 82 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +15,9 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 5 von 23
- Gemeinden im Heidekreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Lindwedel verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 40 €/m² (2011) auf 60 €/m² (2026); kumuliert +50 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Heidekreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Heidekreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| SoltauHeidekreis | 125 €/m² | 138 | 01.01.2026 |
| SchwarmstedtHeidekreis | 105 €/m² | 42 | 01.01.2026 |
| HodenhagenHeidekreis | 84 €/m² | 21 | 01.01.2026 |
| SchneverdingenHeidekreis | 79 €/m² | 92 | 01.01.2026 |
| MunsterHeidekreis | 66 €/m² | 89 | 01.01.2026 |
| Bad FallingbostelHeidekreis | 63 €/m² | 76 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (19 Richtwertzonen).
- Minimum
- 23 €/m²
- 25 %-Quantil
- 38 €/m²
- Median
- 60 €/m²
- 75 %-Quantil
- 80 €/m²
- Maximum
- 110 €/m²
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Lindwedel verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lindwedel?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 340 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Lindwedel gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de, Lizenz Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 19 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- keine (2 Nutzungsarten mit je 7 Zonen)
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Lindwedel
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lindwedel?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Lindwedel 95 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Lindwedel?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Lindwedel beträgt 19. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 60 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Lindwedel am häufigsten vertreten?
In Lindwedel überwiegt keine Nutzungsart: 2 Nutzungsarten kommen auf je 7 Zonen. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart seiner Richtwertzone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Lindwedel einzuordnen?
Lindwedel und der Heidekreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 60 €/m² gegenüber 62 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Lindwedel belastbar sagen?
Bei 19 Richtwertzonen in Lindwedel ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.