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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Welle

Der Median-Bodenrichtwert in Welle liegt bei 90 €/m² über alle Nutzungsarten zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 150 €/m². Das sind 40 Prozent weniger als der Median über alle Nutzungsarten im Landkreis Harburg von 150 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Landkreis
−40 %
Median alle Nutzungsarten im Landkreis Harburg, 150 €/m²
Rang im Landkreis Harburg
38 von 42
Gemeinden im Landkreis Harburg mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
2,5–140 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
Nachbargemeinde
−14,3 %
Gegenüber Otter, 105 €/m²
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Welle?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Der Median-Bodenrichtwert in Welle beträgt 90 €/m² bei einer Zonenzahl von 7. Für die einzelne Lage bleibt die amtliche Richtwertzone maßgeblich.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 7 amtliche Zonen. Er ist nur eingeschränkt belastbar, weil die Zonenzahl gering ist; es handelt sich nicht um eine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 123 €/m² (2 Richtwertzonen). Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Welle im Landkreis Harburg?

Die Einordnung in Welle im Landkreis Harburg: Rang 38 von 42 nach Median-Bodenrichtwert.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Harburg, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Welle und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Landkreis Harburg 150
  1. Tostedt138
  2. Otter105
  3. Handeloh96
  4. Welle90
  5. Schneverdingen79

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (7 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Welle
90 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Harburg
150 €/m²
Median Landkreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
−40 %
unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
38 von 42
Gemeinden im Landkreis Harburg mit Bodenrichtwert-Median
Welle
123 €/m²
Median · Wohnbauland · 2 Richtwertzonen
Harburg
210 €/m²
Median Landkreis · Wohnbauland
Abweichung
−41,7 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
33 von 42
Gemeinden im Landkreis Harburg mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2014 und 2026 legte der Median um rund 69,8 % zu.

Median-Bodenrichtwert in Welle je Stichtagsjahr
40608010020142016201820202023202520262014: 53 €/m²2015: 60 €/m²2016: 68 €/m²2017: 70 €/m²2018: 80 €/m²2019: 86 €/m²2020: 90 €/m²2022: 94 €/m²2023: 100 €/m²2024: 100 €/m²2025: 98 €/m²2026: 90 €/m²5390

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Landkreis Harburg sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Harburg mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Landkreis Harburg, Median über alle Nutzungsarten
Neu WulmstorfHarburg340 €/m²6901.01.2026
RosengartenHarburg320 €/m²7201.01.2026
SeevetalHarburg290 €/m²14101.01.2026
Buchholz in der NordheideHarburg235 €/m²11901.01.2026
BendestorfHarburg230 €/m²1301.01.2026
HarmstorfHarburg230 €/m²1101.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (7 Richtwertzonen).

Minimum
2,5 €/m²
25 %-Quantil
67 €/m²
Median
90 €/m²
75 %-Quantil
99 €/m²
Maximum
140 €/m²

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

In Welle verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.

Median

Mischnutzung4 Zonen · 57,1 %83 €/m²
Wohnen2 Zonen · 28,6 %123 €/m²
Grünland1 Zone · 14,3 %2,5 €/m²

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Welle?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

NI Flächen-Lage-Modell

Hebesatz B
294 %

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Welle weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.

Quelle
Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
7 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Mischnutzung
Rechtsgrundlage
Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. In Welle stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Welle

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Welle?

Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Welle 90 €/m² über alle Nutzungsarten. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Welle?

Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Welle beträgt 7. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 90 €/m², Stichtag 01.01.2026.

Welche Nutzungsart ist in Welle am häufigsten vertreten?

Unter den Bodenrichtwertzonen in Welle stellt Mischnutzung die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Welle einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Welle liegt bei 90 €/m², der Median des Landkreises Harburg bei 150 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Welle belastbar sagen?

Mit 7 Richtwertzonen in Welle bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.

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