Bodenrichtwert Marschacht
In Marschacht liegt der Bodenrichtwert mit 143 €/m² für Wohnbauland 32,1 % unter dem Median des Landkreises Harburg (210 €/m²). Stichtag: 01.01.2026. Das sind 32,1 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Harburg von 210 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −32,1 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Harburg, 210 €/m²
- Rang im Landkreis Harburg
- 19 von 42
- Gemeinden im Landkreis Harburg mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–170 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 9Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Marschacht?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Marschacht 21 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Marschacht bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,6 und 170 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 21 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 143 €/m² (8 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 129 bis 161 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Marschacht im Landkreis Harburg?
Innerhalb des Landkreises Harburg liegt Marschacht auf Position 19 der 42 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Harburg, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (21 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Marschacht
- 120 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Harburg
- 150 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −20 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 19 von 42
- Gemeinden im Landkreis Harburg mit Bodenrichtwert-Median
- Marschacht
- 143 €/m²
- Median · Wohnbauland · 8 Richtwertzonen
- Harburg
- 210 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −32,1 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 21 von 42
- Gemeinden im Landkreis Harburg mit Wohnbauland-Median
Welche Gemeinden im Landkreis Harburg sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Harburg mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Neu WulmstorfHarburg | 340 €/m² | 69 | 01.01.2026 |
| RosengartenHarburg | 320 €/m² | 72 | 01.01.2026 |
| SeevetalHarburg | 290 €/m² | 141 | 01.01.2026 |
| Buchholz in der NordheideHarburg | 235 €/m² | 119 | 01.01.2026 |
| BendestorfHarburg | 230 €/m² | 13 | 01.01.2026 |
| HarmstorfHarburg | 230 €/m² | 11 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (21 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
37
64
120
140
160
Werte in €/m².
- unter 150 €85,7 %18
- 150–350 €14,3 %3
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Marschacht nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marschacht?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 313 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Marschacht ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 21 RichtwertzonenFür 2011 liegen 7 Richtwertzonen vor, für 2026 21. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Marschacht
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Marschacht?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Marschacht ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 143 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Marschacht?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Marschacht stützt sich auf eine Zonenzahl von 21.
Welche Nutzungsart ist in Marschacht am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Marschacht ist Mischnutzung. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Marschacht einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Marschacht liegt bei 120 €/m², der Median des Landkreises Harburg bei 150 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Marschacht belastbar sagen?
Mit 21 Richtwertzonen in Marschacht bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.