Zum Hauptinhalt springen
grundradar
Datenjahr 2025Stichtag 30.06.2025Bundesmodell

Grundsteuer-Hebesatz im Kreis Ostholstein

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B beträgt im Kreis Ostholstein im Datenjahr 2025 349 %. Er liegt 61 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Schleswig-Holstein von 410 %. Der Kreis selbst erhebt keinen Hebesatz, und der Wert ist nicht die Höhe Ihrer Grundsteuer. Verbindlich ist der Satz Ihrer Gemeinde: Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid, am schnellsten im Rechner.

Gegenüber Land
−61 Pp.
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Schleswig-Holstein: 410 %
Rang
14 von 15
Kreise und kreisfreie Städte in Schleswig-Holstein, nach Hebesatz B
Spanne der Gemeinden
237 % bis 600 %
Neukirchen bis Malente
Nachbarkreis
−3 Pp.
Herzogtum Lauenburg: 346 %
01 / 9Überblick

Wie hoch ist der Hebesatz im Kreis Ostholstein?

Destatis weist im Kreis Ostholstein 2025 einen Median der Grundsteuer B von 349 % aus (Stichtag 30.06.2025). 36 Gemeinden melden einen Wert über 0 %. Dieser Kreiswert ist nur eine Einordnung. Verbindlich ist der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Die Spanne reicht von 237 % in Neukirchen bis 600 % in Malente.

Welche Gemeinde hat welchen Hebesatz im Kreis Ostholstein?

Verglichen werden die von Destatis veröffentlichten Hebesätze B der Gemeinden im Kreis Ostholstein im Datenjahr 2025. Öffnen Sie eine Gemeinde, um Datenjahr und Quelle gemeinsam zu prüfen.

Gemeinde-Hebesätze B im Kreis Ostholstein
Malente600 %+175 Pp.über Gebietsmedian
Ahrensbök500 %+75 Pp.über Gebietsmedian
Eutin, Stadt492 %+57 Pp.über Gebietsmedian
Schönwalde am Bungsberg470 %+45 Pp.über Gebietsmedian
Kasseedorf445 %+5 Pp.über Gebietsmedian
Oldenburg in Holstein, Stadt432 %+7 Pp.über Gebietsmedian
Neustadt in Holstein, Stadt425 %±0 Pp.über Gebietsmedian
Süsel425 %±0 Pp.über Gebietsmedian
Bad Schwartau, Stadt413 %−12 Pp.über Gebietsmedian
Großenbrode413 %−12 Pp.über Gebietsmedian
Altenkrempe400 %−25 Pp.über Gebietsmedian
Bosau400 %−25 Pp.über Gebietsmedian
Kabelhorst400 %+55 Pp.über Gebietsmedian
Göhl387 %−38 Pp.über Gebietsmedian
Heiligenhafen, Stadt380 %±0 Pp.über Gebietsmedian
Lensahn371 %+46 Pp.über Gebietsmedian

Hebesatz B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Wenn der Vergleich das Reformjahr 2025 überschreitet, lässt sich aus der Änderung des Satzes allein keine Änderung der Jahressteuer ableiten.

Wie steht im Kreis Ostholstein im Landesvergleich da?

Der von Grundradar berechnete Median der Gemeinde-Hebesätze B beträgt im Kreis Ostholstein im Datenjahr 2025 349 %. Er liegt 61 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Schleswig-Holstein (410 %) und 116 Prozentpunkte unter dem Median in den Ländern mit Bundesmodell (465 %).

Median der Gemeinde-Hebesätze B je Kreis und kreisfreier Stadt in Schleswig-Holstein · %
Landesmedian 410
  1. Flensburg, Stadt953
  2. Lübeck, Hansestadt575
  3. Kiel, Landeshauptstadt565
  4. Neumünster, Stadt529
  5. Steinburg496
  6. Schleswig-Flensburg488
  7. Plön464
  8. Nordfriesland446
  9. Pinneberg442
  10. Dithmarschen404
  11. Stormarn398
  12. Rendsburg-Eckernförde375
  13. Segeberg370
  14. Ostholstein349
  15. Herzogtum Lauenburg346

Verglichen werden Gemeinde-Hebesätze B. Werte über 100 % sind normal. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100, Startwert 349 %. Grundsteuer berechnen

Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Welche Kreise haben einen ähnlichen Hebesatz?

Die aufgeführten Gebiete in Schleswig-Holstein haben einen ähnlichen von Grundradar berechneten Median der Gemeinde-Hebesätze B. Die Auswahl bezieht sich auf die Höhe des Medians, nicht auf räumliche Nähe. Bei einer kreisfreien Stadt steht in der Spalte kein Median, sondern ihr einziger gemeldeter Hebesatz B.

Gebiete in Schleswig-Holstein mit ähnlichem Hebesatz B
Dithmarschen404 %Median110+55 Pp.
Stormarn398 %Median55+49 Pp.
Rendsburg-Eckernförde375 %Median165+26 Pp.
Segeberg370 %Median95+21 Pp.
Herzogtum Lauenburg346 %Median132−3 Pp.

Die Werte liegen dem Median dieses Gebiets am nächsten. Daraus folgt keine räumliche Nachbarschaft.

Wie hat sich der Hebesatz seit 2019 entwickelt?

Von Grundradar berechneter Median der von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B im Kreis Ostholstein je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

Hebesatz B im Kreis Ostholstein je Datenjahr
3403603804002019202020212022202320242025Reform 2025Reform 20252019: 370 %2020: 375 %2021: 380 %2022: 388 %2023: 390 %2024: 390 %2025: 349 %370349

Datenstand 30.06.2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Welches Bewertungsmodell gilt hier?

Das Finanzamt ermittelt den Grundsteuermessbetrag nach dem Bundesmodell. Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz B. Grundradar berechnet aus den von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B den Gebietsmedian. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Rechtsgrundlage: § 25 (4) GrStG (differenzierter Hebesatz); § 220 ff. BewG (Grundsteuerwert); § 15 GrStG (Steuermesszahl).

Der Gebietsmedian enthält nur Gemeinde-Hebesätze B für Wohn- und Baugrundstücke. Hebesätze A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und die optionale Grundsteuer C werden nicht in diesen Median einbezogen.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Hebesatz B ist eine Eingangsgröße der Jahressteuer. Die zweite ist der Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid.

Häufige Fragen zum Hebesatz im Kreis Ostholstein

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Kreis Ostholstein?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Kreis Ostholstein bei 349 %. Er beruht auf den von Destatis gemeldeten Hebesätzen B. 36 Gemeinden melden einen Wert über 0 %. Die Spanne reicht von 237 % bis 600 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Malente (600 %), Ahrensbök (500 %), Eutin, Stadt (492 %); am günstigsten Neukirchen (237 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz, der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Schleswig-Holstein wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 25 Abs. 4 GrStG, § 220 ff. BewG eingeordnet.

Kennzahl
Median der Gemeinde-Hebesätze B, von Grundradar ungewichtet berechnet
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze
Datenjahr
2025, Stichtag 30.06.2025
Aggregation
Median über die von Destatis gemeldeten Hebesätze B im Kreis Ostholstein
Gemeinden mit Hebesatz B über 0 %
36
Stichprobe
10. und 90. Perzentil werden aus den veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B berechnet.
Lizenz und Recht
Destatis, Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0). Einordnung nach § 25 Abs. 4 GrStG, § 220 ff. BewG.
Lizenz
Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

Vollständige Methodik

Sonderfall kreisfreie Stadt. Dort ist der Wert ein von der Stadt beschlossener Hebesatz B und kein Median über mehrere Gemeinden.

Vor dem Standortvergleich

Der Hebesatz ist nur ein Teil der Entscheidung

Prüfen Sie das konkrete Grundstück und ordnen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise ein.

Was die kostenlose Grundstücksprüfung zeigt →

Rechnen Sie Ihre Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde im Kreis Ostholstein.

Grundsteuer berechnen