Bodenrichtwert Lage
Bodenrichtwerte in Lage liegen mit 165 €/m² für Wohnbauland über dem Landkreisschnitt; die Abweichung beträgt 13,8 % (Stichtag 01.01.2026). Das sind 13,8 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Lippe von 145 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +13,8 %
- Median Wohnbauland im Kreis Lippe, 145 €/m²
- Rang im Kreis Lippe
- 7 von 16
- Gemeinden im Kreis Lippe mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,4–600 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lage?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Lage 93 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Lage bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,4 und 600 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 93 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 165 €/m² (51 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 130 bis 205 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Lage im Kreis Lippe?
Im Kreisvergleich rangiert Lage auf Platz 7 von 16 im Kreis Lippe. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Lippe, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (93 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Lage
- 150 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Lippe
- 100 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +50 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 7 von 16
- Gemeinden im Kreis Lippe mit Bodenrichtwert-Median
- Lage
- 165 €/m²
- Median · Wohnbauland · 51 Richtwertzonen
- Lippe
- 145 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +13,8 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 16
- Gemeinden im Kreis Lippe mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Lage verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 35 €/m² (2011) auf 150 €/m² (2026); kumuliert +328,6 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Lippe sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Lippe mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| OerlinghausenLippe | 200 €/m² | 51 | 01.01.2026 |
| DetmoldLippe | 180 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| LeopoldshöheLippe | 160 €/m² | 46 | 01.01.2026 |
| Bad SalzuflenLippe | 158 €/m² | 112 | 01.01.2026 |
| LemgoLippe | 155 €/m² | 103 | 01.01.2026 |
| AugustdorfLippe | 150 €/m² | 22 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (93 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
37
95
150
190
238
Werte in €/m².
- unter 150 €48,4 %45
- 150–350 €48,4 %45
- 350–700 €3,2 %3
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Lage verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lage?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 650 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 166 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Lage gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 93 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Lage
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lage?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Lage ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 165 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Lage?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Lage beträgt 93. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Lage am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Lage stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Lage einzuordnen?
Lage und der Kreis Lippe unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 150 €/m² gegenüber 100 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Lage belastbar sagen?
Aus 93 Richtwertzonen in Lage lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.