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grundradar
Stichtag 01.01.2026zu Informationszwecken

Bodenrichtwert Dreisen

Der Median für Bauland in Mischnutzung in Dreisen beträgt 47 €/m² aus 5 Richtwertzonen zum Stichtag 01.01.2026. Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Landkreis
+76,5 %
Median alle Nutzungsarten im Donnersbergkreis, 1,7 €/m²
Rang im Donnersbergkreis
23 von 81
Gemeinden im Donnersbergkreis mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
1,2–185 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
Nachbargemeinde
−94,5 %
Gegenüber Göllheim, 55 €/m²
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Dreisen?

Bauland in Mischnutzung fasst die Zonen zusammen, die in dieser Auswertung als Mischnutzung geführt werden: Lagen, in denen Wohnen und nicht wesentlich störendes Gewerbe nebeneinanderliegen. Das entspricht den gemischten Bauflächen nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 BauNVO; je nach Bebauungsplan sind das Dorf-, Misch- und Kerngebiete sowie urbane Gebiete (§§ 5 bis 7 BauNVO). Der ausgewiesene Wert bezieht sich auf diese Kategorie, nicht auf alle Nutzungsarten.

Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Dreisen liegt bei 47 €/m², der höchste bei 185 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für Bauland in Mischnutzung ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 5 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 106 €/m² (2 Richtwertzonen). Der Median über alle Nutzungsarten (20 Richtwertzonen) liegt bei 3 €/m².

Daten LVermGeo Rheinland-Pfalz, Lizenz keine offene Datenlizenz; Weiterverwendung nur mit Genehmigung der herausgebenden Stelle.Quelle öffnen© GeoBasis-DE / LVermGeoRP 2026, dl-de/by-2-0, https://www.lvermgeo.rlp.de/. Proxy-Geometrien für die pSEO-Ausgabe wurden aus der Landesveröffentlichung abgeleitet und bearbeitet.

Wo steht Dreisen im Donnersbergkreis?

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Donnersbergkreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Dreisen und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Donnersbergkreis 1,7
  1. Göllheim55
  2. Marnheim47
  3. Dreisen3
  4. Standenbühl2
  5. Börrstadt1,6
  6. Weitersweiler1,5
  7. Steinbach am Donnersberg1,4
Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2022 und 2026 legte der Median um rund 30,4 % zu.

Median-Bodenrichtwert in Dreisen je Stichtagsjahr
223332022202420262022: 2,3 €/m²2024: 3 €/m²2026: 3 €/m²2,33

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Donnersbergkreis sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Donnersbergkreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Donnersbergkreis, Median über alle Nutzungsarten
LautersheimDonnersbergkreis130 €/m²701.01.2026
IlbesheimDonnersbergkreis120 €/m²901.01.2026
RittersheimDonnersbergkreis69 €/m²601.01.2026
GöllheimDonnersbergkreis55 €/m²3001.01.2026
BiedesheimDonnersbergkreis47 €/m²701.01.2026
KirchheimbolandenDonnersbergkreis47 €/m²6101.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf Bauland in Mischnutzung (5 Richtwertzonen).

P10

2,8

P25

3

Median

3

P75

47

P90

122

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 20 Richtwertzonen · alle Nutzungsarten
  • unter 150 €90 %18
  • 150–350 €10 %2
  • 350–700 €0 %0
  • 700–1.200 €0 %0
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Dreisen ist agrarisch geprägt: Acker, Grünland und Wald summieren sich auf 60 % der Richtwertzonen.

Median

Acker10 Zonen · 50 %3 €/m²
Mischnutzung5 Zonen · 25 %47 €/m²
Wohnen2 Zonen · 10 %106 €/m²
Grünland2 Zonen · 10 %1,2 €/m²
Sonstige Nutzung1 Zone · 5 %7,6 €/m²

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Dreisen?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell RLP

Hebesatz B
481 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
79 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Der Bodenrichtwert-Datenstand in Dreisen beruht auf der amtlichen Veröffentlichung zum Stichtag 01.01.2026, Herausgeber: LVermGeo Rheinland-Pfalz. Die Lizenzlage lautet „keine offene Datenlizenz; Weiterverwendung nur mit Genehmigung der herausgebenden Stelle“; die Angaben erscheinen hier zu Informationszwecken, maßgeblich bleibt das amtliche Landesportal.

Quelle
LVermGeo Rheinland-Pfalz
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
20 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Acker
Rechtsgrundlage
Für Rheinland-Pfalz stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Rheinland-Pfalz im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Dreisen

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Dreisen?

Grundradar berechnet aus 5 Richtwertzonen in Dreisen einen Median-Bodenrichtwert von 47 €/m² für Bauland in Mischnutzung. Die Auswertung dient zu Informationszwecken. Herausgebende Stelle: LVermGeo Rheinland-Pfalz, Stichtag 01.01.2026. Maßgeblich bleibt das amtliche Landesportal.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Dreisen?

Die Bodenrichtwert-Auswertung in Dreisen stützt sich auf eine Zonenzahl von 20.

Welche Nutzungsart ist in Dreisen am häufigsten vertreten?

Am häufigsten sind in Dreisen Richtwertzonen der Nutzungsart Acker. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Dreisen einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Dreisen liegt bei 3 €/m², der Median des Donnersbergkreises bei 1,7 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Dreisen belastbar sagen?

Bei 20 Richtwertzonen in Dreisen ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: LVermGeo Rheinland-Pfalz.

Vor der Preisverhandlung

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