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Radonkarte: Radonpotenzial und Radon-Vorsorgegebiete

Die Radonkarte zeigt in drei Stufen das Radonpotenzial, eine Prognose des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) darüber, wie viel Radon aus dem Untergrund einer Region in Gebäude gelangen kann. Die Prognose liegt für 16 Länder vor und beschreibt die Region, nicht ein einzelnes Haus oder Grundstück. Die zweite Ebene zeigt, wo die Länder Radon-Vorsorgegebiete festgelegt haben. Dort können für Neubauten und Arbeitsplätze je nach Nutzung zusätzliche Schutzmaßnahmen nötig sein.

Adresse auf der Karte öffnen

Wählen Sie eine Adresse aus den Vorschlägen. Die Koordinaten werden direkt übernommen.

Dresden mit gelben und braunen Flächen zum Radonpotenzial und einer Markierung an einer Farbgrenze bei Striesen. Die Legende zeigt Radonpotenzial unter 20, von 20 bis unter 44 und ab 44.
Bei Dresden-Striesen treffen unterschiedlich gefärbte Flächen des Radonpotenzials aufeinander. Je dunkler die Fläche, desto höher ist das prognostizierte Potenzial der Region, aus dem sich kein Radonwert für ein bestimmtes Haus ablesen lässt.
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Aue im Erzgebirge mit großflächiger violetter Einfärbung und einer markierten Stelle im Ort. Die offene Legende bezeichnet die violetten Flächen als „Radon-Vorsorgegebiet“.
Violett zeigt das ausgewiesene Radon-Vorsorgegebiet um Aue im Erzgebirge, in dem die markierte Stelle liegt. Die Farbe kennzeichnet die Gebietsausweisung, keinen gemessenen Radonwert in einem Haus.
Radon-Vorsorgegebiete auf der Karte öffnen

Wobei die Karte hilft

  • Wer in einem Radon-Vorsorgegebiet neu bauen will, sieht das schon vor dem Kauf und kann den Schutz gegen Radon von Anfang an mit dem Planer einplanen.
  • Wer ein älteres Haus mit Keller kauft, sieht am Radonpotenzial, ob die Region in einer hohen Stufe liegt. Dann lohnt eine Radonmessung im Haus, denn erst sie zeigt, wie viel Radon tatsächlich ankommt.
  • Wer im Keller oder im Erdgeschoss einen Arbeitsplatz einrichtet, etwa eine Praxis oder ein Büro, prüft, ob die Adresse in einem Radon-Vorsorgegebiet liegt. Dort können für Arbeitsplätze besondere Anforderungen gelten.

Legende

Radonpotenzial

  • Radonpotenzial unter 20

  • Radonpotenzial 20 bis unter 44

  • Radonpotenzial ab 44

Radon

  • Radon-Vorsorgegebiet

Für welche Länder gibt es Daten?

Radonpotenzial

16 / 16: Daten vorhanden

Radon

10 / 16: Daten vorhanden, keine Einträge

BundeslandStatus
NiedersachsenDaten vorhanden
Baden-WürttembergDaten vorhanden
BayernDaten vorhanden
SachsenDaten vorhanden
Sachsen-AnhaltDaten vorhanden
ThüringenDaten vorhanden

Radon-Vorsorgegebiete haben nur einige Länder festgelegt. In den anderen Ländern gibt es keine, eine Adresse dort liegt also in keinem Vorsorgegebiet. Radon ist damit aber nicht ausgeschlossen.

Stand der Tabelle: 14.10.2026.

Woher stammen die Daten?

Quelle: Radonpotenzial
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Radonpotenzial, dl-de/by-2-0
Datenstand: 1992 bis 2020
Quelle: Radon
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Datenstand: 22.06.2021. Metadaten aktualisiert am 24.02.2025.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Radon?

Radon ist ein natürliches radioaktives Gas aus dem Boden. Es kann in Gebäude gelangen und sich in Kellern und Erdgeschossen sammeln.

Was bedeuten die drei Stufen des Radonpotenzials?

Das Radonpotenzial ist eine Kennzahl des Bundesamts für Strahlenschutz, und die Karte fasst sie in drei Stufen zusammen: unter 20, 20 bis unter 44 sowie 44 und mehr. Je höher die Stufe, desto mehr Radon kann nach der Prognose aus dem Untergrund der Region in Gebäude gelangen.

Sagt das Radonpotenzial etwas über mein Haus?

Nein. Die Prognose beschreibt eine Region in einem groben Raster, und nach Angabe des Bundesamts für Strahlenschutz lassen sich daraus keine Aussagen zu einzelnen Gebäuden oder Grundstücken ableiten. Wie viel Radon in ein Haus gelangt, zeigt erst eine Messung im Gebäude.

Was bedeutet es, wenn eine Adresse in einem Radon-Vorsorgegebiet liegt?

Für Neubauten und für Arbeitsplätze können dort je nach Nutzung zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Radon nötig sein. Welche das sind, hängt vom Vorhaben ab. Auskunft gibt die zuständige Landesbehörde.

Gibt es außerhalb eines Radon-Vorsorgegebiets kein Radon?

Doch, Radon ist dort nicht ausgeschlossen. Einen regionalen Anhaltspunkt gibt das Radonpotenzial.