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Datenjahr 2025Stichtag 30.06.2025Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz in Fischingen

Der Hebesatz B beträgt in Fischingen im Datenjahr 2025 190 %. Er liegt 120 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B im Landkreis Lörrach von 310 %. Der Hebesatz B ist nicht die Höhe Ihrer Grundsteuer, sondern der Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet. Ihre Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid; probieren Sie es im Rechner.

Gegenüber Land
−100 Pp.
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg: 290 %
Nachbargemeinde
140 %
Schallbach, 2 km entfernt
Grundsteuer C
nein
Die Gemeinde erhebt keine Grundsteuer C
01 / 11Überblick

Wie hoch ist der Hebesatz B in Fischingen?

Für Grundsteuer B setzt die Gemeinde in Fischingen 2025 190 % an (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Dieser Hebesatz multipliziert den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid. Gegenüber dem Kreis-Median beträgt die Abweichung −120 Prozentpunkte. Er beschreibt die kommunale Belastung, nicht den Grundstückswert.

Wie liegt der Hebesatz B in Fischingen im Vergleich?

Der von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in Fischingen im Datenjahr 2025 190 %. Er liegt 120 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B im Landkreis Lörrach (310 %) und 100 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg (290 %).

Im Landkreis Lörrach
2,86 %der 35 Gemeinden liegen niedriger
In Baden-Württemberg
15,27 %der 1.100 Gemeinden im Land liegen niedriger
Hebesatz B im Vergleich, Fischingen hervorgehoben · %
  1. Fischingen190
  2. Median im Landkreis Lörrach310
  3. Median in Baden-Württemberg290

Ein hoher Hebesatz B bedeutet nicht automatisch eine hohe Jahressteuer. Die Rechnung lautet Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Die Prozentangaben vergleichen nur Gemeinden mit einem von Destatis veröffentlichten Hebesatz B im selben Datenjahr. Die Abkürzung Pp. steht für Prozentpunkte. Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Baden-Württemberg rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Baden-Württemberg und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich im Landkreis Lörrach und innerhalb von Baden-Württemberg.

Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 190 %. Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid. Zum Grundsteuer-Rechner

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Wie hat sich der Hebesatz seit 2019 entwickelt?

Von Destatis veröffentlichter Hebesatz B in Fischingen je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

Hebesatz B in Fischingen je Datenjahr
1502002503002019202020212022202320242025Reform 2025Reform 20252019: 300 %2020: 300 %2021: 300 %2022: 300 %2023: 300 %2024: 300 %2025: 190 %300190

Datenstand 30.06.2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Hebesatz B je Datenjahr in Fischingen
2025190 %
2024300 %
2023300 %
2022300 %
2021300 %
2020300 %
2019300 %

Wie schneiden die Nachbargemeinden ab?

Die nächstgelegenen Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. So können Sie Fischingen nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.

Nachbargemeinden von Fischingen und ihr Hebesatz B
Schallbach140 %2 km−50 Pp.
Eimeldingen215 %2 km+25 Pp.
Binzen220 %2 km+30 Pp.
Efringen-Kirchen265 %4 km+75 Pp.
Rümmingen190 %4 km±0 Pp.

Die Entfernung ist die Luftlinie zwischen den Gemeindezentren. Ein negativer Wert kennzeichnet einen niedrigeren Hebesatz B als in Fischingen. Öffnen Sie eine Gemeinde, um Datenjahr und Quelle zu prüfen. Alle Gemeinden im Landkreis Lörrach

Welche Realsteuer-Hebesätze gelten in Fischingen?

Die Hebesätze A, B und C gelten für unterschiedliche Arten von Grundbesitz. Für Wohn- und Baugrundstücke ist regelmäßig der Hebesatz B maßgeblich. Die Gewerbesteuer ist eine separate Realsteuer für Betriebe.

Grundsteuer A
190 %Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
Grundsteuer B
190 %Wohn- und Baugrundstücke
Grundsteuer C
nicht gemeldetBaureife unbebaute Grundstücke, wenn die Gemeinde Grundsteuer C erhebt
Gewerbesteuer
340 %Gewerbliche Betriebe, separate Realsteuer

Grundsteuer B gilt regelmäßig für Wohn- und Baugrundstücke. Grundsteuer C kann baureife unbebaute Grundstücke betreffen, wenn die Gemeinde sie erhebt. Die Gewerbesteuer betrifft Betriebe und ist keine Grundsteuer.

Bodenrichtwert in Fischingen prüfen

Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. Für die Bewertung des Grundstücks zählt zusätzlich der Bodenwert beziehungsweise der Wertansatz im Bescheid. Im Bundesmodell fließt er direkt in die Berechnung ein.

Der Wohnbauland-Median liegt in Fischingen bei 330 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen, ob der im Bescheid angesetzte Bodenwert zur Lage Ihres Grundstücks passt.

Bodenrichtwert für Fischingen öffnen

Welches Grundsteuer-Modell gilt in Baden-Württemberg?

In Baden-Württemberg gilt ein eigenes Ländermodell: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell. Der Hebesatz B bleibt der kommunale Faktor, mit dem die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.

Rechtsgrundlage: § 2 und § 14 LGrStG BW.

Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte

  1. 1Grundsteuermessbetrag im Bescheid prüfenDer Messbescheid des Finanzamts nennt den Messbetrag und den angesetzten Bodenwert. Prüfen Sie, ob er zur Lage Ihrer Richtwertzone passt.Richtwertzonen ansehen
  2. 2Hebesatz der Gemeinde abgleichenDer von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in Fischingen im Datenjahr 2025 190 %. Rechnen Sie Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.Zum Rechner
  3. 3Fristen kennenGegen den Bescheid ist der Einspruch nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO).Grundsteuer-Ratgeber lesen

Häufige Fragen zum Hebesatz in Fischingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Fischingen?

Der Hebesatz B liegt 2025 bei 190 %. Der Vergleich mit 300 % im Jahr 2024 führt allerdings in die Irre: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, die Messbeträge sind andere, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.

Was bedeutet ein Hebesatz von 190 %?

Der Grundsteuermessbetrag wird mit 1,90 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 190 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.

Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?

Nein. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest. Ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.

Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?

Der Grundsteuermessbetrag steht im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts, nicht im Grundsteuerbescheid der Gemeinde. Die Gemeinde wendet darauf den Hebesatz B an und teilt durch 100.

Warum kann der Nachbarort günstiger sein?

Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Schallbach liegt bei 140 % und damit niedriger als Fischingen. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.

Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?

Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt. Deshalb sind Hebesätze vor und nach 2025 nicht ohne den jeweiligen Grundsteuermessbetrag vergleichbar. Ein höherer Satz bedeutet nicht zwingend eine höhere Jahressteuer.

Wer legt den Hebesatz fest?

Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung (§ 25 GrStG). Im Grundsteuerbescheid wendet sie den Satz des Steuerjahres auf den Grundsteuermessbetrag an.

Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?

Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.

Methodik und Quellen

Der Hebesatz B ist der von der Gemeinde beschlossene Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Der Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.

Kennzahl
Hebesatz der Grundsteuer B
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze
Datenstand
30.06.2025, Datenjahr 2025
Rechtsgrundlage
§ 2 und § 14 LGrStG BW
Berechnung
Grundsteuer B = Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100
Verbindlich
Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid
Lizenz
Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

So kommt der Satz zustande. Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung. Destatis veröffentlicht den gemeldeten Satz. Die Gemeinde wendet ihn auf den vom Finanzamt festgesetzten Grundsteuermessbetrag an.

Zuständig: Gemeinde Fischingen

Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag im Grundsteuermessbescheid fest. Die Gemeinde Fischingen wendet den Hebesatz B an und setzt den Zahlbetrag im Grundsteuerbescheid fest.

Finanzamt

Bewertung und Messbetrag

Fragen zu den Bewertungsgrundlagen und zum Grundsteuermessbetrag richten Sie an das Finanzamt.

Gemeindekasse Fischingen

Hebesatz und Zahlbetrag

Zahlung, Fälligkeit, Stundung und Mahnungen laufen über die Gemeindekasse oder das Steueramt.

Die offizielle Kontaktadresse finden Sie auf der Website der Gemeinde Fischingen oder im aktuellen Grundsteuerbescheid. Quelle des Hebesatzes B: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenjahr 2025. Datenstand 30.06.2025.

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